Achten Sie beim Bau Ihrer Fassade unbedingt darauf, dass diese gut hinterlüftet ist. Bei einer vertikalen Fassade wird unter den Fassadenprofilen eine Grundlattung angebracht, die aus horizontalen Holzlatten besteht. Hinter dieser horizontalen Grundlattung wird eine vertikal angebrachte Konterlattung befestigt, sodass die Luft zwischen den vertikalen Holzlatten von unten nach oben zirkulieren kann. So bleiben Ihre Fassadenprofile trocken und wird eine lange Lebensdauer Ihrer Fassadenverkleidung gewährleistet. 

Wichtig beim Montieren einer offenen Fassade

Zwischen den Fassadenprofilen sollte ein Abstand von. 6-10 mm gehalten werden (je nach Fassadenplattenbreite). Zusätzlich ist es notwendig zusammen mit der Unterlattung eine schwarze diffusionsoffene Baufolie zu verwenden, sodass die, hinter die Holzfassade gelangte, Feuchtigkeit nicht in den dahinter liegenden Bauteil eindringen kann. Die Baufolie sollte auch UV-stabil sein. Montieren Sie diese Fassadenprofile mithilfe von Fassadenschrauben aus Edelstahl mit einer Mindestlänge von 6 cm.

Welche Materialien sind für eine offene Fassade geeignet?

  • Western Red Cedar Holz aus Kanada hat den Vorteil, dass es sehr langlebig ist und obendrein leichtgewichtig. Daher liegen Fassadenprofile aus Western Red Cedar in der etwas höheren Preisklasse.
  • Ipé Hartholz ist ebenfalls sehr langlebig und altert in einem sehr schönen Silbergrau. Es ist ein relativ schweres Holz und es sollte unbedingt vorgebohrt werden. 
  • Bangkirai Hartholz ist eine sehr gute Alternative für Ipé Hartholz, wenn Sie preisbewusst vorgehen. Bangkirai Hartholz hat die Dauerhaftigkeitsklasse 2, was einer Lebensdauer von 15-25 Jahre entspricht. Das ist von vielen Faktoren abhängig. Ipé Hartholz dagegen hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1, was einer Lebensdauer von ca. 25 Jahren entspricht. Letztendlich ist es auch eine Frage des Geschmacks. 
  • Sibirisches Lärchenholz ist auch geeignet für eine Fassadenverkleidung. Es ist nachhaltig und preisgünstig. Die Preise liegen im mittleren Preisniveau.

Thermisch modifiziertes Holz

Kiefern- oder Fichtenholz ist preisgünstig und nachhaltig, es kommt aus heimischen Wäldern. Es müssen also eine Bäume im Regenwald gerodet werden. Um dieses europäische Holz aufzuwerten und die Lebensdauer deutlich zu verlängern, wird das Holz thermisch modifiziert. Eine Fassade aus Thermoholz hält gut und gerne 20 Jahre Bei dieser Behandlung werden die Fassadendielen mit Dampf auf mehr als 200 Grad erhitzt, was gleichzeitig im Holz befindliches Ungeziefer abtötet. Somit ist eine umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung inklusive. 

Die Fassadenprofile erhalten durch die thermische Modifizierung eine schöne braune Farbe. Die Profile sind 100 % ökologisch verantwortungsvoll hergestellt und daher sehr umweltfreundlich. Diese Schalungsbretter sind formstabil und haben auch eine gute Beständigkeit gegen Holzfäule, Schimmel und Insektenbefall.

Alles aus einer Hand

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