Geschützte Rundhölzer

Die alten Römer kannten schon eine "Imprägnierung" - indem Sie Pfähle aus Eiche, Olivenholz oder Erle im unteren Teil ankohlten. So konnten Sie diese auch in Sumpfgebieten einsetzen. Heutzutage ist das meistgebrauchte Verfahren die Kesseldruckimprägnierung (KDI).

Die Holzpfähle werden kesseldruckimprägniert, um das Holz vorbeugend gegen holzzerstörende oder holzverfärbende Organismen zu schützen. Das Ziel des modernen Holzschutzes ist das Sichern einer hohen gleichmäßigen Eindringtiefe des Holzschutzmittels mit einem Verfahren, das wirtschaftlich und umweltfreundlich ist.

Starke Pfähle, die nicht splittern oder reißen

Der Kopf der Hölzer ist meistens gefast. Das hat zum einen optische Gründe zum anderen technische Gründe. Leichte Höhenunterschiede fallen durch die Fase bei eng aneinander gereihten Palisaden nicht sofort ins Auge. Durch die Fase ist die Verletzungsgefahr geringer und die Kanten werden beim Einschlagen der Palisaden nicht so leicht beschädigt.

Einfache Montage

Für eine Beetbegrenzung lassen sich kurze Holzpfähle, mit Spitze, einfach mit einem schweren Hammer in den Boden schlagen. Wenn sie tief genug (30-50% der Gesamtlänge) im Boden versenkt werden, bleiben sie aufrecht stehen. Ein Einbetonieren ist dann nicht notwendig.

Einbetonieren von Holzpfählen

1. Befestigungsgraben ausheben

Einen Graben ausheben, der so tief ist wie ein Drittel der Palisadenlänge inklusive Kiesschicht (15-20 cm). Der Graben sollte ungefähr 50–60 cm breit sein. Die Richtschnur sollte genau mitten über den Graben verlaufen.

2. Kies auffüllen

Den Graben mit 15 – 20 cm Kies auffüllen. Auf gleiche Kieshöhe an allen Stellen achten.

3. Holzpfähle einsetzen und Graben auffüllen

Die Holzpalisaden längs der Richtschnur setzen, mithilfe einer Hilfslatte. Der Graben wird dann mit Schnellbeton bis etwa 5 cm unter den Grubenrand verfüllt. Nach dem Aushärten des Betons kann die Hilfslatte entfernt und der Graben mit Kies aufgefüllt werden. Die oberste Schicht sollte aus Gartenerde bestehen, die etwas feststampft wird. Die erdzugewandte Seite der Holzpalisaden nun noch mit Dachpappenbahn bedecken, um sie gegen Feuchtigkeit zu schützen.

Extra Montage Tipps

Für die Befestigung verwenden Sie bitte unbedingt Befestigungsmaterial aus rostfreiem Edelstahl (A2, A4). Verzinkte Materialien reagieren mit einigen Inhaltsstoffen des Holzes. Dies kann zu unschönen braunen Verfärbungen und dunklen Laufspuren auf dem Holz führen. Diese Verfärbungen lassen sich schlecht oder gar nicht mehr entfernen. Bei einer verdeckten Montage (mit Clips oder Klammern) sollten Sie auch ausschließlich auf Edelstahlschrauben verwenden.

Bei Harthölzern empfehlen wir dringend, die Löcher für die Befestigung vorzubohren. So nehmen Sie dem Holz die Spannung, die durch die Schrauben entsteht, und werden Splitter und Risse vermieden.

Pflege Ihrer Rundhölzer

Zur Pflege Ihres Holzes reicht es aus, wenn Sie die Palisaden regelmäßig abfegen und ein bis zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst) ölen. Durch das Öl wird eine Wasseraufnahme verringert, Ihr Holz quillt und schwindet dann weniger. Im Sommer kann es durch die starken Temperaturschwankungen zu Rissbildungen kommen, die durch die Behandlung mit Öl wesentlich verringert werden.

Wenn Palisaden noch sehr frisch sind, sollten diese erst ca. 4 Wochen bewittert werden, bevor Sie sie ölen. Dadurch öffnen sich die Poren des Holzes und die Inhaltsstoffe werden ausgespült. Das Holz kann das Öl viel besser aufnehmen.

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