27 feb Blockhäuser

Ein Gartenhaus imprägnieren - das müssen Sie dabei beachten

Aufgrund der warmen und einladenden Optik wird das beständige Material gerne als Baustoff für Gartenhäuser verwendet. Um die schöne und helle Optik des Holzes zu behalten, muss hier ein sehr hoher Pflegeaufwand geleistet werden. In diesem Artikel lesen Sie mehr dazu.

Inhalt des Blogs:
1. Die Imprägnierung - Eine kurze Einleitung
2. Darum sollten Sie Ihr Gartenhaus imprägnieren
3. So imprägnieren Sie Ihr Gartenhaus richtig
4. Ein kurzes Fazit

 

Bei Gartenhäusern ist Holz mit Abstand das beliebteste Baumaterial. Jedoch sind Gartenhäuser aus naturbelassenem Holz auch mit einem sehr großen Arbeitsaufwand verbunden, da vor allem Gartenhäuser in sehr regnerischen Regionen einer hohen Belastung durch die Witterung ausgesetzt sind. Um die schöne und helle Optik des Holzes zu behalten, muss hier ein sehr hoher Pflegeaufwand geleistet werden. Je nachdem, welche Holzart Sie für Ihre Gartenhaus gewählt haben unterscheidet sich hier die Intensität der Pflege, jedoch lässt es sich hier generell sagen, dass es sich nicht empfiehlt, das Gartenhaus unbehandelt aufzubauen.

Die Imprägnierung - Eine kurze Einleitung

Das unbehandelte Holz des Gartenhauses lässt sich an dieser Stelle sehr gut mit der Haut des Menschen vergleichen. Auch diese reagiert sehr stark auf äußerliche Einflüsse, wie zum Beispiel Wärme oder Kälte und muss entsprechend behandelt werden, damit sich keine Risse oder Wunden bilden. Mit dem unbehandelten Holz ist es hier ähnlich. Aufgrund der tiefen sowie offenen Poren des Holzes kann hier Feuchtigkeit sehr leicht eindringen und hier langfristig die Struktur negativ beeinflussen. Zudem zieht das feuchte Holz auch Schädlinge sowie kleine Insekten an, die beispielsweise einen Pilzbefall noch begünstigen.

Der grundlegende Schutz für Gartenhäuser heißt deshalb Imprägnierung. Diese sorgt dafür, dass keine Nässe in die offenporige Struktur des Holzes eindringen kann. Es ist deshalb so wichtig, dass Sie Ihr Gartenhaus schon beim Aufbau imprägnieren, weil es Stellen gibt, an die Sie später nicht mehr rankommen. Das sind die Schwachstellen und hier hat die Feuchtigkeit leichtes Spiel, um ins Holzinnere einzudringen. Bereits in einem relativ kurzen Zeitraum kann das Holz hier durchgefault sein, obwohl es an der Oberfläche noch solide aussieht. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass die Imprägnierung unabhängig von dem Anstrich des Gartenhauses gesehen werden sollte. Dieser bietet zwar optisch einen großen Mehrwert, schützt das Holz aber nicht vor Einflüssen der Witterung und verlängert auch nicht die Haltbarkeit des Gartenhauses.

Darum sollten Sie Ihr Gartenhaus imprägnieren

Generell werden bei Gartenhäusern bereits Holzarten wie Fichtenholz verwendet um eine lange Haltbarkeit des Holzes zu gewährleisten. Leider sind diese hervorragenden Eigenschaften vor allem in Gebieten mit extremen Witterungen nicht ausreichend und das unbehandelte Holz benötigt einen zusätzlichen Schutz um hier eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Aus diesem Grund macht es hier durchaus Sinn, das Holz zusätzlich zu imprägnieren. Mit einer zusätzlichen Imprägnierung kann hier eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren erreicht werden.

Beim Auftragen der Imprägnierung sollten Sie beachten, dass dies vor dem Aufbau des Gartenhauses geschieht, da man, sobald das Gartenhaus aufgebaut ist, nicht mehr alle Stellen des Gartenhauses gut erreichen kann. Somit steigt das Risiko, dass sich an diesen nicht imprägnierten Stellen Feuchtigkeit sammelt und somit ein Angriffspunkt für Pilzbefall sein kann. Bei einer Imprägnierung handelt es sich um eine farblose, sowie dünnflüssige Holzlasur, welche sich sehr leicht auftragen lässt. Sobald diese aufgetragen wurde, dauert es jedoch einige Zeit, bis diese getrocknet ist und die Deckfarbe des Gartenhauses aufgetragen werden kann.

Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle: Lassen Sie Ihr Gartenhaus direkt beim Kauf imprägnieren, um dort bereits einen optimalen Schutz des Holzes zu garantieren. Hier müssen Sie jedoch etwas mehr Lieferzeit einplanen. Die zusätzliche Lieferzeit für Imprägnierung (nur möglich bei Modellen der Marke Tuindeco) beträgt 3 bis 6 Wochen. Bitte beachten Sie, dass sich die zusätzliche Lieferzeit während der Hochsaison (April bis September) auf 6-8 Wochen belaufen kann.

Imprägnierung wird sich extrem positiv auf die Lebensdauer des Gartenhauses auswirken. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per Email unter info@gadero.de, wenn Sie gerne eine Imprägnierung ab Werk für Ihr Gartenhaus wünschen. 

Wir führen jedoch auch bereits, ab Fabrik imprägnierte Gartenhäuser in unserem Sortiment. Keine zusuatzliche Wartezeit! Diese Blockhäuser brauchen Sie nur noch aufzubauen und wenn erwünscht später noch lackieren. Des Weiteren können Sie bei Gadero ab Fabrik lackierte Gartenhäuser erwerben. Auch bei diesen Gartenhäusern brauchen Sie keine zusätzliche Lieferzeit in Acht zu nehmen. Sehen Sie sich hier gerne unser Sortiment lackierter Gartenhäuser an.

So imprägnieren Sie Ihr Gartenhaus richtig  

Sollten Sie sich dafür entschieden haben,Ihr Gartenhaus selbst zu imprägnieren, dann benötigen Sie dafür folgende Utensilien:

  1. Imprägnierlasur

  2. Pumpspritze

  3. Pinsel

Ihr neues Gartenhaus wird in den meisten Fällen, in Folie verpackt zu Ihnen nach Hause geliefert. Um den Prozess so effizient wie möglich zu gestalten, empfehlen wir, alle Teile des Gartenhauses von Folie zu befreien und diese gemäß Wandplan zurechtzulegen. Danach empfiehlt es sich, diese Schritt-für- Schritt-Anleitung zu befolgen:

  1. Tragen Sie die Holzlasur großflächig und gleichmäßig mit dem Pinsel auf das Holz auf. Wenn Sie eine Pumpspritze verwenden, dann füllen Sie die Imprägnierflüssigkeit in die Spritze und besprühen Sie die einzelnen Segmente gleichmäßig. Hier empfiehlt es sich, mit der Pumpspritze zu arbeiten, da die Handhabung hier leichter ist im Vergleich zu einem Pinsel.

  1. Verteilen Sie die Lasur großzügig über alle Teile des Gartenhauses. Wichtig ist hier, dass alle dem Wetter ausgesetzten Teile komplett mit Lasur gedeckt werden. Eine Imprägnierung der Innenseite des Gartenhauses ist hier generell nicht notwendig. Sie können hier allerdings eine Wohnraumlasur verwenden, wenn Sie beispielsweise Gartenmöbel oder Gartengeräte in Ihrem Gartenhaus lagern.

  1. Wenn Sie eine Pumpspritze verwenden, dann arbeiten Sie die Holzlasur nach dem auftragen noch weiter in die Poren des Holzes ein, damit diese optimal verschlossen werden und somit einen optimalen Schutz bieten können.

  2. Sobald die Imprägnierung vollständig aufgetragen wurde, sollten Sie dieses für mindestens 24 und bis zu 48 Stunden trocknen lassen.

  1. Nachdem die Imprägnierung getrocknet ist, kann, wenn gewünscht, eine Deckfarbe aufgetragen werden. Hier sollten Sie aber beachten, dass zwischen Imprägnierung und auftragen der Deckfarbe höchstens 4 Wochen vergehen sollten.

Ein kurzes Fazit

Generell lässt sich also sagen, dass Gartenhäuser aus unbehandeltem Holz zwar durch Ihre Optik bestechen, aber ohne regelmäßige Behandlung sehr anfällig für Beschädigungen durch Feuchtigkeit sind. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Gartenhäuser vor dem Aufbau mit einer Imprägnierlasur bestrichen werden, um eine lange Lebensdauer des Gartenhauses zu garantieren. Diese kann entweder direkt beim Kauf vom Hersteller oder vom Kunden selber aufgetragen werden. Dies ist zwar mit etwas Arbeitsaufwand verbunden, aber wird sich langfristig sehr positiv auf die Haltbarkeit des Gartenhauses auswirken. Zudem sollte diese Imprägnierung vor dem Aufbau des Gartenhauses aufgetragen werden. Der Grund hierfür ist, dass bei einem bereits entstandenen Schaden durch Witterung, die Schäden rückwirkend kaum behoben werden können. Somit empfiehlt es sich nicht, die Imprägnierung erst nach dem Aufbau oder nach längerer Verwendung aufzutragen.

Um eine langfristige Haltbarkeit garantieren zu können, empfiehlt es sich zudem das Gartenhaus alle 1 bis 2 Jahre nachzustreichen.