18 feb Überdachungen

Berechnen Sie auf einfache Weise die Dachneigung ihres Gartenhauses

Bevor Sie Bedachungsmaterial für Ihre Überdachung oder Ihr Blockhaus aussuchen, ist es wichtig, den Neigungsgrad des Dachs zu berücksichtigen. Aber warum? Das erläutern wir Ihnen in diesem Artikel!
 

Wir erzählen Ihnen mehr über die verschiedenen Arten von Dachneigungen und welche Arten von Dächern es gibt. So wissen Sie sicher, welche Dacheindeckung für Ihr edles Gartenhaus geeignet ist.

Was ist eine Dachneigung?

Die Dachneigung ist der Unterschied zwischen Wand- und Firsthöhe. Dies wird in Grad wiedergegeben, auch Neigungsgrad genannt. Der Neigungsgrad wird verwendet, um zu berechnen, welche Art von Bedachungsmaterial für Ihre Überdachung oder Ihr Blockhaus geeignet ist. Die Art der Dacheindeckung, die Sie für Ihr schräges Dach verwenden möchten, ist also abhängig vom Neigungsgrad. Von einem schrägen Dach strömt Wasser leicht ab und Schnee bleibt nicht liegen, wodurch das Dach Ihrer Überdachung oder Ihres Gartenhauses nicht belastet wird.


Verschiedene Arten von Dächern

Überdachungen und Gartenhäuser sind mit unterschiedlichen Dacharten erhältlich. Die Art der Dacheindeckung, die Sie für Ihr Gartenhaus wählen, ist von der Art des Dachs abhängig. Wir haben für Sie eine Reihe von Dacharten im Überblick.

Flachdach                                                                                                                   

So wie der Name es bereits sagt, ist das Dach flach. Dieses Dachform besteht aus einer waagerechten Dachfläche mit einem sehr geringen Neigungswinkel. Für diese Art von Dach haben Sie eine umfangreiche Auswahl an Bedachungsmaterialien zur Verfügung. Denken Sie dabei an Dachpappe, EPDM oder ein Gründach aus Sedum.

Satteldach

Die am häufigsten vorkommende Form ist das Satteldach. Das Dach besteht aus zwei schrägen Dachteilen mit derselben Länge. Dieses Dach sorgt für eine gute Entwässerung und Schnee bleibt nicht liegen. Bei einem Satteldach steht Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Bedachungsmaterialien zur Verfügung. Wählen Sie zum Beispiel die wunderschönen, leichtgewichtigen Aquapan Profilplatten.


 

Krüppelwalmdach                                                                                                    

Diese Art von Dach ist ein angepasstes Satteldach. Das Dach hat auf beiden Seiten eine schräge Dachfläche, die als „Krüppelwalm“ bezeichnet wird. Diese Dachform ist häufig bei alten Gebäuden und Bauernhöfen zu sehen. Ein Krüppelwalm hat oft einen anderen Neigungswinkel. Rote Zeder Schindeln sind bei dieser Art von Dach eine ausgezeichnete Wahl.

Satteldach                                                                                                                        

Das Satteldach, auch Zeltdach genannt, hat vier Dachflächen, die bei einem First zusammenlaufen. Für diese Art von Dach haben Sie ebenfalls eine umfangreiche Auswahl an Bedachungsmaterialien zur Verfügung. Unter anderem sind Dachschindeln eine ausgezeichnete Wahl als Bedachungsmaterial für ein Satteldach.

Pultdach                                                                                                                  

Diese Art von Dach besteht aus einer einzigen Dachfläche mit einer Dachneigung von mindestens 15 Grad. Ein Pultdach ist hervorragend für viele Arten der Dacheindeckung geeignet. Möchten Sie echte Dachziegel verwenden? Das ist bei einem Pultdach möglich.

Eine Neigung bei einem Flachdach erzeugen

Möchten Sie bei einem Flachdach eine leichte Neigung erzeugen? Das ist möglich! Spielen Sie beispielsweise mit der Höhe der Betonsockel, kürzen Sie die Stützpfosten, sägen Sie die Dachbalken schräg ab oder kerben Sie das Dach auf der Rückseite etwas weiter ein, wodurch das Dach nach hinten entwässern kann. Schließen Sie eine Flachdach-Konstruktion immer rundum mit Balken mit abgeschrägter Seite ab und arbeiten Sie mit Dachabläufen.

Neigungsgrad und Dacheindeckung

Aquapan oder Easypan Dachziegelprofilplatten eignen sich ausgezeichnet für einen Neigungswinkel von 10 Grad. Bei einem Dach mit einer Neigung von 8 Grad sollten Sie Dachziegelplatten nehmen. Wenn Sie ein steiles Dach haben, sind Dachschindeln hervorragend geeignet. Sie können diese schon bei einem leicht geneigten Dach von 15 Grad bis hin zu einem Dach mit einem Neigungsgrad von 85 anbringen. Für ein Dach mit einem Neigungsgrad von 30 sind Schindeln aus roter Zeder geeignet. Möchten Sie gern ein transparentes oder helles Dach? Dann nehmen Sie Polycarbonat Platten, diese Platten eignen sich nur für ein schräges Dach mit 10 Grad und in den äußersten Fällen 5 Grad.

Berechnen Sie ganz einfach die Dachneigung anhand unserer Berechnungstabelle

 

Möchten Sie gern mehr über die verschiedenen Arten von Dacheindeckungen erfahren? Dann lesen Sie unseren Blog. Schauen Sie sich unsere praktischen Heimwerkertipps für weitere Informationen zur Montage der unterschiedlichen Arten von Dacheindeckungen an.