26 mrt Blockhäuser

3 Tipps zur Montage von Blockhaustüren

Sind Sie mit dem Bau eines edlen Gartenhauses beschäftigt und möchten wissen, wie Sie die Türen auf einfache Weise einsetzen können? Oder Sie haben ein Blockhaus, bei dem die Tür nicht mehr in den Rahmen passt. Wir haben für Sie 3 nützliche Tipps zum Einhängen von Blockhaustüren im Überblick!

Mit diesen Tipps können Sie Ihre Blockhaustür mühelos einhängen oder austauschen. Neugierig geworden? Dann lesen Sie schnell weiter!

1. Den Türrahmen anbringen

Fangen Sie mit dem Zusammenbau des Türrahmens an. Berücksichtigen Sie bei der Platzierung des Rahmens folgende Faktoren, wenn Sie eine perfekt eingestellte Tür möchten:

  • Stellen Sie sicher, dass der Rahmen waagerecht ausgerichtet ist
  • Die Stabilität des Türrahmens ist von großer Bedeutung
  • Sorgen Sie für die entsprechende Einstellung des Türblatts am Rahmen und dem Mittelpunkt
  • Eine mögliche Krümmung des Türblatts

Bauen Sie den Türrahmen auf dem Boden zusammen und benutzen Sie für alle Ecken ein Winkelmaß. Unsere Empfehlung lautet, den Rahmen zusammenzuschrauben. Für mehr Stabilität können Sie sich auch dazu entschließen, den Türrahmen zusammenzukleben und zu schrauben. Kontrollieren Sie, bevor Sie mit dem Kleben anfangen, ob der Rahmen gut sitzt. Möchten Sie eine Doppeltür einhängen? Dann achten Sie darauf, dass der Rahmen entsprechend gerade ausgerichtet ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird es an der Stelle auffallen, an der die Türen aufeinandertreffen.

2. Scharniere für die Außentür wählen

Zur Einstellung der Tür können Sie verschiedene Arten von Scharnieren verwenden. Wir haben für Sie drei im Überblick.

Aufschraubscharnier

Dies wird im Allgemeinen für dünnere Wandbretter oder Blockhäuser verwendet. Die Schrauben befinden sich an der Außenseite und Sie können diese sichern, indem Sie die Schlitze der Schrauben ausbohren. Sie können sich auch dazu entscheiden, Sicherheitsschrauben zu benutzen. Mit diesen Scharnieren können Sie die Türen in beide Richtungen einstellen.

Zweiteiliges Scharnier

Dieses Scharnier besteht aus einer Halterung und einem Stab. Sie können die Tür in beide Richtungen einstellen. Das zweiteilige Scharnier wird am häufigsten bei Blockhäusern mit dünneren Bretterstärken und leichteren Türen benutzt.

Dreiteiliges Scharnier

Das Scharnier besteht aus zwei Teilen, die in den Rahmen geschraubt werden und einem Teil, der in die Tür geschraubt wird. Diese Teile werden mit einem Stab zusammengehalten. Die Tür können Sie nur in eine Richtung einstellen, nach oben oder nach unten. Das Scharnier wird aufgrund der Stabilität oftmals für schwerere Türen benutzt und scheint das beliebteste zu sein. Es gibt natürlich noch mehr Scharniere, die über nahezu denselben Einstellmechanismus verfügen.

3. Die Einstellung der Türscharniere

Das dreiteilige Scharnier wird am häufigsten benutzt und mit einem Stab zusammengehalten. Dadurch können Sie die Türblätter so einstellen, dass diese dichter beim Türrahmen oder weiter entfernt vom Türrahmen hängen. Sie können die Türen in Bezug auf die Mittellinie auch dichter beieinander oder weiter entfernt voneinander einstellen.

Holen Sie den Stab mittels eines Senkstiftes oder kleinen Kreuzschlitzschraubenziehers aus dem Scharnier. Berücksichtigen Sie, dass Sie auf einen gewissen Widerstand treffen werden, es ist also ein Hammer erforderlich, um den Stab herauszuklopfen. Anschließend können Sie die Scharniere nach innen oder außen drehen. Stellen Sie das Scharnier mithilfe eines dünnen Schraubenziehers ein. Dies ist das Türblatt-Teil, das die Blätter dichter beieinander oder weiter voneinander entfernt bewegt.

Legen Sie als erstes fest, in welche Richtung Sie die Tür drehen möchten. Im Anschluss können Sie die Scharniere mit höchstens drei Drehungen nach innen oder außen drehen. Indem Sie nur drei Drehungen machen, halten Sie alles konsistent und einfach. Stehen die Scharniere in der richtigen Richtung? Dann platzieren Sie die Stäbe lose wieder zurück, damit Sie sehen können, ob die Einstellung optimal ist. Sind Sie zufrieden? Dann klopfen Sie die Stäbe wieder in die Scharniere.

Das Verziehen von Außentüren aus Holz

Ihr edles Gartenhaus kann während seiner Lebensdauer Probleme mit einer verzogenen Tür bekommen. Dies ist in der Regel ungewöhnlich, kann jedoch vorkommen. Derartiges entsteht durch mögliche Witterungseinflüsse und das Quellen und Schwinden oder die falsche Lagerung des Holzes während der Montage. Es ist wichtig, dass die Türblätter während des Aufbaus Ihres Gartenhauses entsprechend gelagert werden. Das tun Sie am besten, indem Sie die Blätter zu 100 % flach und aufeinander lagern. Wenn Sie die Türen einhängen, wird die Schwerkraft und die Unterstützung der Scharniere dafür sorgen, dass sich das Holz nicht so schnell verzieht.

Erst behandeln, dann erst aufhängen

Behandeln Sie Ihr Gartenhaus und dessen Türen zuerst mit Öl oder einer Lasur, um die Lebensdauer zu verlängern und das Risiko zu verringern, dass sich die Türen durch Witterungseinflüsse verziehen. Hat sich Ihre Tür verzogen? Keine Panik, dies ist mit sogenannten „Drehknöpfen“ ganz einfach zu lösen. Entfernen Sie diese Knöpfe circa einen Monat oder zwei Monate nach der Befestigung nicht, bis das Holz nicht mehr verzogen ist. Anschließend können Sie Drehknöpfe wieder entfernen.

Nicht zu vergessen, ein waagerechtes Fundament

Wenn Sie nicht von Anfang an Ihr Blockhaus auf einem waagerechten Fundament aufbauen, bekommen Sie sehr große Probleme bei der optimalen Montage der Fenster und Türen. Ein guter Anfang ist also die halbe Arbeit. Vergessen Sie außerdem nicht, dass sich Ihr Blockhaus nach dem Aufbau einige Monate setzen muss und das tatsächlich Einstellen erst dann beginnt. Sparen Sie keinesfalls an Lüftungsgittern und Windverankerungs-Sets, die dafür sorgen, dass die Wandbretter stabil aufeinander bleiben. Ein zusätzlicher Tipp: Ihren Türbeschlag mit den mitgelieferten Patentbolzen oder Kreuzschlitzkopfschrauben befestigen (immer mit einem Schraubenzieher arbeiten und nicht mit einer Bohrmaschine!).

Ein Blockhaus wählen

Sind Sie an unserem Angebot an vorgefertigten Blockhäusern, Gartenhäusern oder anderen edlen Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien interessiert? Schauen Sie sich das vollständige Sortiment an Blockhäusern von A-Marken wie Tuindeco, Interflex und Duxwood an. Nehmen Sie am besten Gartenhäuser mit doppelter Nut und Feder (mindestens 44 mm stark), diese lassen sich solider ineinander stapeln als 28 mm starke Wandbretter mit 1 Nut und Feder. Denn das hat auch einen Effekt auf Ihre Türen, sie werden weniger quellen und schwinden und Sie haben länger Freude daran.

Lesen Sie auch unseren Blog mit den am häufigsten gemachten Fehlern beim Aufbau eines Blockhauses. Dort lesen Sie u.a., dass Sie Ihre Tür- und Fensterrahmen niemals an Ihren Wänden festschrauben sollten, ein häufig gemachter Fehler!