02 apr Terrassen

Warum Kantsteine?

Kantsteine sind unentbehrlich, wenn Sie einen perfekten Garten möchten. Wie massiv Ihre Pflasterung auch sein mag, Sie benötigen eigentlich immer Kantsteine. Warum? Weil Kantsteine die wichtige Aufgabe haben, die Pflasterung zusammenzuhalten.

Kantsteine sind für jeden Garten von großer Bedeutung, deswegen lesen Sie in diesem Blog alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie Kantsteine in Ihrem Garten platzieren.

Die Vorteile von Kantsteinen

Ob Sie jetzt Splitt, Kies, Klinker oder Fliesen in Ihrem Garten haben, wir empfehlen, immer Kantsteine zu verwenden. Trotz einer guten Qualität besteht bei leichter und/oder schwerer Belastung die Möglichkeit, dass Ihre Pflasterung absackt, und das wäre natürlich schade. Zur Verhinderung dieses Problems wurden Kantsteine erfunden. Kantsteine sind, wie der Name schon sagt, ideal für die Schaffung von Kanten an Ihrer Pflasterung. Diese stillen Kräfte halten also Ihre Pflasterung an Ort und Stelle. Sie können Kantsteine sogar dazu nutzen, um die Verstreuung von Erde oder Sand aufzuhalten.

Mit Kantsteinen gehören Spalten, Löcher und ein Absacken größtenteils der Vergangenheit an. Ihre Einfahrt erhält nicht nur eine ganz neue Ausstrahlung, sondern wird auch noch eine äußerst solide Grundlage für jeglichen Verwendungszweck. Ihr Garten wird durch die Nutzung von Kantsteinen strukturierter, Sie können damit jedoch auch verschiedene Ebenen in Ihrem Garten schaffen. Mittels Kantsteinen können Sie eine Farbe hervorheben oder andererseits die Farben einheitlich halten. Kantsteine sind auch ideal zur Nutzung als Abgrenzung zwischen Ihrer Terrasse und Ihrem Garten.

Bei der Wahl der richtigen Kantsteine spielt die Form ebenfalls eine große Rolle. Denn die Form hat einen erheblichen Einfluss auf das Aussehen Ihrer Einfahrt oder Terrasse. Möchten Sie einen modernen, geradlinig aussehenden Garten? Dann nehmen Sie rechteckige Steine. Träumen Sie eher von einer stilvollen, natürlichen Atmosphäre? Dann empfehlen wir Kantsteine mit runden Formen.

Kurz gesagt, Kantsteine sind die Details, die Ihrem Garten den letzten Schliff geben.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Gärten, deswegen gibt es Kantsteine in sehr vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Es ist beinahe so viel Auswahl vorhanden, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Deswegen erläutern wir nachfolgend kurz, wann Sie welche Kantsteine benötigen.

Welche Kantsteine sollten Sie nehmen?

Welche Kantsteine Sie nehmen, hängt von der Belastung ab, der Ihre Pflasterung ständig ausgesetzt ist. Für sehr leichte Verwendungszwecke wie das Einfassen von Erde oder Sand können Sie Kantsteine mit einer Stärke von 5 cm verwenden. Sie sollten damit allerdings vorsichtig umgehen, denn durch diese Stärke sind die Betonsteine sehr bruchempfindlich. Deswegen empfehlen wir Ihnen, Kantsteine mit einer Stärke von mindestens 6 cm zu nehmen. In optischer Hinsicht gibt es kaum einen Unterschied zwischen diesen Kantsteinen. Ein grundlegender Unterschied zwischen der Stabilität und der Bruchempfindlichkeit dieser unterschiedlichen Größen ist allerdings vorhanden.

Wenn die Kantsteine schwerer belastet werden, empfehlen wir Ihnen, Steine mit einer Stärke von mindestens 8 cm zu nehmen. Erst ab diesem Format sind Kantsteine für schwere Belastungen geeignet, wie zum Beispiel bei Einfahrten. Berücksichtigen Sie bitte, dass das korrekte Anbringen der Kantsteine von Bedeutung ist. Wenn die Betonsteine nicht gut gelegt werden, besteht die Möglichkeit, dass sie beschädigt werden.

Nachfolgend werden wir uns ausführlich damit beschäftigen, wie Sie Kantsteine auf die richtige Weise platzieren.

Wie werden Kantsteine platziert?

Hierunter können Sie sich den Stufenplan für das Platzieren von Kantsteinen durchlesen.

  1. Fertigen Sie einen deutlichen Entwurf an. Auf der Grundlage dieser detaillierten Zeichnung stecken Sie die Umrisse mit kleinen Pfählen und einer Schnur ab. Probieren Sie dabei, die Neigung (Schräge) zu berücksichtigen.
  2. Sorgen Sie für eine Neigung. Um zu verhindern, dass Regenwasser auf Ihrer Pflasterung liegen bleibt, ist es empfehlenswert, davon Gebrauch zu machen. Das bedeutet, dass Ihre Pflasterung mit einer leichten Schräge nach unten in Richtung des Regenwasserabfluss-Systems verläuft. Diese leichte Schräge beträgt ungefähr 2 cm pro laufendem Meter.
  3. Graben Sie eine Furche für die Kantsteine. Denken Sie dabei daran, dass die Oberseite Ihrer Kantsteine 2 cm niedriger als die Oberseite Ihrer Pflasterung liegen sollte. Dies verhindert, dass die Kantsteine hinterher oberhalb der Pflasterung zum Vorschein kommen.
  4. Nach dem fachmännischen Ausgraben einer Furche können Sie die Kantsteine platzieren.
  5. Im Anschluss an die Platzierung Ihrer Kantsteine können Sie mit dem Verlegen Ihrer Pflasterung weitermachen. Lesen Sie sich dazu unsere Tipps für beispielsweise das Anlegen einer Einfahrt aus Steinen oder unsere Tipps zum Verlegen von Terrassenfliesen gut durch.

Was ist folglich wichtig für Ihre Kantsteine?

Kantsteine sind für jeden Garten unentbehrlich. Mit Kantsteinen haben Sie keine Spalten, Löcher und keine Absenkungen in Ihrem Garten. Seien Sie deswegen sorgfältig bei Ihrer Wahl. Denken Sie gut über die Form und Farbe sowie die Stilrichtung nach, die Sie damit in Ihrem Garten kreieren. Die Größe ist wichtig, bei leichter Belastung sollten Sie Kantsteine mit einer Stärke von 5 oder 6 cm nehmen. Bei schwerer Belastung nehmen Sie Kantsteine mit einer Stärke von 8 cm. Und selbstverständlich ist es von Bedeutung, dass Sie Ihre Kantsteine sorgfältig platzieren.

Gadero bietet ein großes Kantsteine Sortiment an. Mit allen oben stehenden Tipps zu Kantsteinen und unserem umfangreichen Sortiment finden Sie garantiert die idealen Kantsteine, die die Details in Ihrem Garten perfekt machen.