05 okt Terrassen

Die 3 besten Holzarten für einen Uferschutz

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, sich Ihren Uferschutz noch einmal genau anzuschauen. Unbedingt, weil viele Wasserwirtschaftsbehörden nämlich während der Herbstinspektionen Ende Oktober Gräben auf entsprechende Pflege kontrollieren. Dabei ist es unter anderem wichtig, dass Ihr Uferschutz in Ordnung ist.

Bei Gadero haben wir ein großes Angebot an Uferschutzholz für eine Holz Stützwand, Spundwand oder Bodenbefestigung. Aber welches Holz nehmen Sie für Ihren Uferschutz? Wir stellen nachfolgend drei Holzarten ins Rampenlicht.

Azobé

Die wichtigste Eigenschaft einer Holzart, die sich für Uferbefestigungen eignet, ist natürlich, dass diese Wasser gut gewachsen ist. Azobé ist dafür das beste Beispiel. Sie können diese Hartholzart unbehandelt ins Wasser stellen und rund 25 Jahre stehen lassen. Neben der langen Lebensdauer ist Azobé äußerst hart, wodurch es einen hohen Stoß- und Reibungswiderstand hat. Auch die schöne dunkelrote Farbe von Azobé Hartholz fällt auf, obwohl sie letztendlich auch vergrauen wird. Diese Hartholzart hat den Nachteil, dass sie arbeiten und sich verziehen kann, bevor Sie diese verarbeiten. Wir empfehlen deswegen, Azobé nach der Lieferung nicht zu lange liegen zu lassen.

Azobé ist eine der beliebtesten Holzarten für die Anfertigung von Spundwänden und Uferbefestigungen. Wir bieten verschiedene Azobé Produkte für einen Uferschutz an. Sie finden bei uns zum Beispiel Pfosten und Balken aus dieser starken Hartholzart.

Angelim Vermelho

Angelim Vermelho ist eine gute Alternative zu Azobé. Diese zwei tropischen Hartholzarten sind in vieler Hinsicht miteinander vergleichbar. Angelim Vermelho ist zum Beispiel mit der Dauerhaftigkeitsklasse 1 ebenfalls äußerst nachhaltig. Darüber hinaus ist es möglich, Angelim Vermelho unbehandelt direkt im Wasser zu platzieren. Der Vorteil von Angelim Vermelho ist, dass es sich etwas weniger verzieht als Azobé. Angelim Vermelho ist jedoch auch für den starken Geruch bekannt, den viele als unangenehm empfinden. Deswegen ist diese Holzart nicht für Verwendungszwecke wie eine Terrasse oder einen Sichtschutz geeignet.

Für Uferbefestigungen ist Angelim Vermelho allerdings ideal. Wir bieten diese nachhaltige Hartholzart beispielsweise als gebrauchsfertige Stützwand und als Uferschutz-Spundbohle an.

Robinie

Wenn Sie lieber kein tropisches Hartholz nehmen möchten, zum Beispiel aus Umweltschutzgründen, ist Robinie ebenfalls eine gute Alternative. Denn Robinie stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Ungarn. Diese Holzart hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1 - 2 und ist ohne Behandlung hervorragend zu nutzen. Robinie ist für den guten Widerstand gegen Wasser bekannt. Sie können zum Beispiel Bretter aus Robinie unbehandelt im Wasser platzieren, ideal für einen Uferschutz. Was die Dauerhaftigkeit betrifft, kommt Robinie in die Nähe von Azobé und Angelim Vermelho, mit dem Unterschied, dass diese Holzart sehr preisgünstig ist.

Der Nachteil von Robinie ist, dass es Querfasern hat und sich deswegen gern verzieht. Mit einer fachmännischen Montage muss dies kein Problem darstellen. Bei der Anfertigung eines Uferschutzes aus Robinie empfehlen wir Ihnen, alle 50 cm massive Pfosten aufzustellen. Dies ist mit eigenwilligen Pfosten aus Robinie, aber auch mit eher geraden Varianten aus Azobé oder einer anderen Hartholzart möglich.

Sie fangen vor dem Winter damit an, Ihren Uferschutz in Ordnung zu bringen? Dann schauen Sie sich unser vollständiges Sortiment an Uferschutzholz an. Lesen Sie für weitere Informationen unseren Blog über die meistgestellten Fragen zu Uferbefestigungen.