04 jun Überdachungen

Die 10 am häufigsten gemachten Fehler beim Aufbau einer Überdachung

Beabsichtigen Sie, eine Überdachung aufzustellen und möchten gern wissen, was die am häufigsten gemachten Fehler sind? Dieser nützliche Blog sorgt dafür, dass sich Ihre Montage nicht unnötig verzögert. So erhalten Sie ein wunderschönes Endergebnis, an dem Sie sich sicher lange erfreuen werden!

Wir haben in diesem Blog eine Top 10 der am häufigsten gemachten Fehler beim Aufbau einer Überdachung zusammengestellt.

1. Eine schlechte Vorbereitung

Die Vorbereitung ist ausgesprochen wichtig. Sorgen Sie dafür, dass Sie genau wissen, wo die Überdachung stehen soll. Nehmen Sie sich die Zeit, um alles in Ruhe auszumessen. Es ist außerdem wichtig, dass die Überdachung genau waagerecht stehen wird. Stecken Sie mit einer Maurerschnur und kleinen Pfählen die Überdachung in Ihrem Garten ab, um ein gutes Bild von der Situation zu erhalten.

2. Die Unterschätzung des Arbeiten des Holzes

Unsere Empfehlung lautet, die Holzwände und Dachverschalung nicht zu fest anzubringen. Holz arbeitet und benötigt dazu auch entsprechenden Platz. Der Zwischenraum, den Sie handhaben sollten, hängt von der Holzart ab, die Sie wählen. Sorgen Sie für Windanker in den Ecken Ihrer Überdachung.

3. Am Bedachungsmaterial und der Konstruktion zu sparen

Wir raten Ihnen, niemals am Bedachungsmaterial und der Konstruktion zu sparen. Haben Sie ein Flachdach? Dann nehmen Sie EPDM Dachfolie oder Easyroofing. Bei schrägen Dächern sind Dachziegelplatten aus Aluminium sehr langlebig. Alternativ können Sie auch Dachschindeln oder leichtgewichtiges Aquapan nehmen. Diese Optionen sind eine gute Wahl und preisgünstiger. Achten Sie darauf, dass das Bedachungsmaterial richtig angebracht wird, sonst gehen Sie das Risiko einer Leckage ein.

Unsere Empfehlung lautet, 12 x 12 cm oder 15 x 15 cm Stützbalken für Ihre Überdachung zu verwenden. Daran sollten Sie nicht sparen! Denn sie sind ein essenzieller Bestandteil. Möchten Sie gern eine Überdachung mit einer robusten Ausstrahlung? Dann nehmen Sie Lärche Douglasienholz oder 20 x 20 cm Eichen Stützbalken. Handhaben Sie pro Meter 5 cm Spannweite. Dann ist Ihnen gewährleistet, dass die Konstruktion solide ist.

Ein schöner Lesetipp ist unser Blog zum Thema „welche Art der Dacheindeckung nehmen?

4. Am Fundament zu sparen

Sorgen Sie immer dafür, dass das Fundament Ihrer Überdachung zu 100 % waagerecht ist. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Sie es während der Montage der Fenster und Türen bemerken. Beabsichtigen Sie, Stützpfosten aus Holz im Boden aufzustellen? Dann wählen Sie imprägnierte Hartholz Pfosten. Unsere Empfehlung lautet, Betonsockel unter den Pfosten zu verwenden. Auf diese Weise verlängern Sie die Lebensdauer der Holzpfosten. Vergessen Sie außerdem nicht, für zusätzliche Stabilität Hilfsmittel zur Verhinderung eines Einsinkens mitzubestellen. Schauen Sie sich Folge 22 von Gadero TV für weitere Informationen zur Platzierung von Betonsockeln an.

5. Keine/falsche Montage der Dachrinne

Es ist wichtig, die Dachrinnen für einen guten Abfluss auf entsprechende Weise zu montieren. Bei einem Flachdach raten wir zu einem Dachablauf. So kann Regenwasser nicht über die Kanten laufen und die Überdachung hält länger. Schauen Sie sich Folge 164 von Gadero TV für praktische Tipps zur Montage einer Dachrinne an.

6. Sofortiges Streichen von imprägniertem Holz

Haben Sie Ihre Überdachung imprägnieren lassen? Dann streichen Sie diese nicht sofort. Frisch imprägniertes Holz ist häufig noch fetthaltig und feucht. Lassen Sie Ihre Überdachung erst ein paar Sommermonate trocknen und ausschwitzen, bevor Sie das Holz lasieren oder streichen. Wenn Sie unbehandeltes Holz nehmen, können Sie die Überdachung sofort nach Erhalt lasieren oder streichen.

7. Anleitungen und Zeichnungen zu ignorieren

Nehmen Sie sich die Zeit, um sich die mitgelieferte Montageanleitung in Ruhe durchzulesen. Gehen Sie während der Montage auch die Zeichnungen sorgfältig durch. Dies erspart Ihnen viel zusätzliche Arbeit und Sie werden am Endergebnis noch jahrelang Freude haben.

8. Eine zu feste Montage des Fußbodens

Auch das Holz des Fußbodens arbeitet. Achten Sie deswegen darauf, dass Sie ihn nicht zu fest anbringen oder ineinanderschieben. Halten Sie ca. 2 cm Abstand zu den Wänden der Überdachung. Wir empfehlen übrigens auch, für einen Kontrast zu sorgen. Sie sollten also Ihren Überdachungsfußboden aus Hartholz-Terrassendielen oder keramischen Terrassenfliesen anfertigen, wenn Sie Ihre Überdachung selbst aus Lärche Douglasienholz gebaut haben. So verhindern Sie Eintönigkeit.

9. Mit dem Holz nicht schonend umzugehen

Legen Sie Holz vor oder während der Montage niemals in die grelle Sonne. Es kann sich dann verziehen. Legen Sie die Bretter flach gestapelt an eine schattigen Stelle unter eine Abdeckplane, bevor Sie diese benutzen. Außerdem ist es empfehlenswert, Ihre Überdachung zu behandeln. So verlängern Sie die Lebensdauer und schützen sie vor Witterungseinflüssen.

10. Keine Genehmigung zu beantragen

Bevor Sie eine Überdachung aufstellen, ist es wichtig, sich bei Ihrer Gemeinde zu informieren, ob Sie eine Genehmigung benötigen. Das kann natürlich pro Gemeinde unterschiedlich sein. Wenn Sie sich erkundigen, wissen Sie sicher, ob Ihre Überdachung tatsächlich aufgestellt werden darf.

Im Allgemeinen darf eine Überdachung ohne Genehmigung platziert werden. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Wenn Sie zum Beispiel beabsichtigen, die Überdachung als Wohnraum zu nutzen, oder sie größer als 30 m² ist. Darüber hinaus darf eine Überdachung nicht größer als die Hälfte Ihres Gartens sein.

Schauen Sie sich unser umfangreiches Sortiment an Überdachungen an und lesen Sie unsere nützlichen Heimwerkertipps für Überdachungen.