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Fassadenholz vorvergrauen: sinnvoll oder nicht?

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Verfasst vonHannekeAngepasst04.08.2023

Nahezu alle unbehandelten Holzarten vergrauen, wenn sie im Außenbereich verwendet werden. Sonnenlicht und andere Witterungseinflüsse verändern allmählich die Farbe des Holzes. Diese Vergrauung ist an sich nicht schädlich. Viele Menschen finden eine graue Holzfassade sogar besonders ansprechend.

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Das Holz vergraut jedoch nicht überall gleich schnell. Bereiche in der Sonne können sich schneller verfärben als Bretter unter einem Dachüberstand oder an einer schattigen Stelle. Dadurch kann Ihre Fassade vorübergehend unterschiedliche Farbtöne aufweisen. Möchten Sie von Anfang an eine gleichmäßig graue Optik? Dann können Sie sich für vorvergrautes Holz entscheiden oder das Fassadenholz selbst vorvergrauen.

Doch wann lohnt sich das? In diesem Blog erklären wir Ihnen, was Vorvergrauen bedeutet, und stellen die Vor- und Nachteile gegenüber.

Warum vergraut Holz?

Die Farbe von Holz verändert sich durch Sonnenlicht, Regen und andere Witterungseinflüsse. Wie schnell dies geschieht, hängt unter anderem von der Holzart, der Ausrichtung der Fassade sowie der Menge an Sonne und Regen ab.

Eine nach Süden oder Westen ausgerichtete Fassade vergraut in der Regel schneller als eine Fassade, die größtenteils im Schatten liegt. Auch ein Dachüberstand, eine Dachkante oder eine Überdachung kann einen Teil des Holzes abschirmen. Der geschützte Bereich behält dann länger seine ursprüngliche Farbe, während der Rest der Fassade bereits grau wird.

Diese Farbunterschiede können mit der Zeit kleiner werden. Bei dauerhaft unterschiedlichen Witterungsbedingungen kann es jedoch lange dauern, bis die gesamte Fassade ungefähr denselben Grauton aufweist.

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Was ist vorvergrautes Holz?

Vorvergrautes Holz ist mit einer grau pigmentierten Oberflächenbehandlung versehen. Dadurch erhält das Holz sofort einen grauen Farbton, noch bevor die natürliche Vergrauung abgeschlossen ist.

Das Vorvergrauen beschleunigt den natürlichen Prozess also nicht buchstäblich. Die graue Beschichtung überbrückt vor allem die Phase, in der sich das Holz ungleichmäßig verfärbt. Während die aufgebrachte Farbschicht nach und nach verwittert, tritt die natürliche Vergrauung des Holzes zunehmend an ihre Stelle.

So vermeiden Sie, dass Ihre Fassade während dieser Übergangsphase unruhig oder fleckig wirkt.

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Wie können Sie Fassadenholz vorvergrauen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine gleichmäßig vergraute Fassade zu gestalten.

Werkseitig vorvergrautes Holz

Die erste Möglichkeit besteht darin, Fassadenholz zu kaufen, das bereits im Werk mit einer grauen Oberflächenbehandlung versehen wurde. Sie müssen das Holz dann nicht selbst behandeln und die Farbe ist bereits bei der Montage gleichmäßig aufgetragen.

Je nach Produkt verwittert die aufgebrachte Farbschicht nach und nach, während das darunterliegende Holz auf natürliche Weise weiter vergraut. Werkseitig vorvergrautes Holz ist in der Regel teurer als dieselbe Fassadenverkleidung ohne Oberflächenbehandlung.

Holz selbst mit einer Lasur vorvergrauen

Sie können das Holz auch selbst mit einer Vorvergrauungslasur behandeln. Damit tragen Sie eine graue, pigmentierte Schicht auf, bevor Sie die Bretter montieren oder nachdem die Fassade angebracht wurde.

Wählen Sie stets ein Produkt, das für die jeweilige Holzart und die Verwendung als Fassadenverkleidung geeignet ist. Beachten Sie beim Auftragen die Anweisungen des Herstellers. Kontrollieren Sie die Beschichtung anschließend einmal jährlich und bessern Sie diese aus, wenn die graue Farbe an einzelnen Stellen nachlässt. Wie häufig dies erforderlich ist, hängt vom Produkt und der Belastung durch Witterungseinflüsse ab.

Vorteile des Vorvergrauens von Holz

Das Vorvergrauen bietet verschiedene Vorteile:

  • Ihre Fassade erhält sofort einen Grauton.

  • Das Holz vergraut gleichmäßiger.

  • Farbunterschiede fallen weniger auf.

  • Sie müssen die Übergangsphase nicht abwarten.

  • Sie können zwischen verschiedenen Grautönen wählen.

Das Vorvergrauen ist besonders interessant, wenn ein Teil Ihrer Fassade in der Sonne liegt und ein anderer Teil durch einen Dachüberstand geschützt ist oder sich im Schatten befindet. Auch wenn Ihnen der Farbunterschied zwischen neuem und vollständig vergrautem Holz nicht gefällt, kann eine Vorvergrauung eine gute Lösung sein.

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voorvergrijzen in zilver (boven) of donkerder grijs (onder) 

Nachteile des Vorvergrauens von Holz

Es gibt auch einige Nachteile zu beachten. Werkseitig vorvergrautes Holz ist üblicherweise teurer als unbehandeltes Fassadenholz. Wenn Sie selbst mit einer Lasur arbeiten, erfordert das Auftragen zusätzliche Zeit.

Darüber hinaus kann die Oberflächenbehandlung Pflege benötigen. Vor allem an Stellen, die viel Sonne, Regen und Wind ausgesetzt sind, kann der graue Farbton schneller verblassen. Ohne Vorvergrauung würde das Holz mit der Zeit ebenfalls grau werden. Deshalb ist die zusätzliche Behandlung nicht bei jeder Fassade erforderlich.

Fassade vorvergrauen: sinnvoll oder nicht?

Ob das Vorvergrauen für Ihre Fassade sinnvoll ist, hängt vor allem von der gewünschten Optik und der Ausrichtung der Fassade ab.

Das Vorvergrauen ist eine gute Wahl, wenn:

  • Sie sofort eine gleichmäßig graue Fassade möchten;

  • Teile der Fassade geschützt liegen;

  • Sie Farbunterschiede reduzieren möchten;

  • Ihnen die natürliche Übergangsphase nicht gefällt.

Sie müssen das Holz nicht vorvergrauen, wenn die gesamte Fassade ungefähr gleich viel Sonne und Regen abbekommt und Ihnen die natürliche Farbveränderung gefällt. In diesem Fall können Sie die Natur ihre Arbeit machen lassen.

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