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Natürliches Holz, gemacht für draußen

Inspiration für Thermoholz-Fassadenverkleidung

Entdecken Sie die Möglichkeiten von Thermoholz für Ihr Haus, Ihren Schuppen oder Ihre Überdachung. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen Thermo-Abachi, Thermo-Limba und Timbratech und darüber, welches Profil zu Ihrer Fassade passt. Lesen Sie, wie Thermoholz hergestellt wird, ob es behandelt werden muss und worauf Sie bei der Montage achten sollten. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, welche Thermoholz-Fassadenverkleidung am besten zu Ihren Wünschen und Ihrem Projekt passt.

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Was ist Thermoholz?

Thermoholz ist Holz, das mit Wärme und Dampf thermisch modifiziert wurde. Durch diese Behandlung nimmt es weniger Feuchtigkeit auf und ist widerstandsfähiger gegen Pilzbefall und Holzfäule. Dadurch arbeitet das Holz weniger und bleibt formstabiler. Das macht Thermoholz besonders gut für Fassadenverkleidungen geeignet.

Die Behandlung verleiht dem Holz eine warme, braune Farbe. Der genaue Farbton und die Maserung unterscheiden sich je nach Holzart. Thermo-Abachi hat beispielsweise eine ruhige Optik, während Thermo-Limba mehr dunkle Linien, kleine Äste und Pinholes zeigt.

Wie wird Thermoholz hergestellt?

Während der Herstellung wird das Holz zunächst getrocknet. Anschließend wird es in einer speziellen Kammer mit Dampf auf etwa 180 bis 215 °C erhitzt. Es werden keine chemischen Holzschutzmittel hinzugefügt. Zum Schluss kühlt das Holz kontrolliert ab und der Feuchtigkeitsgehalt wird wieder angepasst.

Durch die Hitze verändert sich die Struktur des Holzes. Dadurch nimmt es weniger Feuchtigkeit auf und arbeitet weniger. Die Behandlung reicht durch das gesamte Holz und ist somit keine Schutzschicht, die mit der Zeit verschwindet.

Warum Thermoholz wählen?

Thermoholz verbindet die natürliche Optik von Holz mit Eigenschaften, die sich gut für eine Außenfassade eignen:

  • widerstandsfähiger gegen Pilzbefall und Holzfäule;

  • weniger Schwinden, Quellen und Verziehen;

  • geringes Gewicht und angenehm zu verarbeiten;

  • warme, natürliche Holzfarbe;

  • in verschiedenen Holzarten und Profilen erhältlich;

  • ohne Zusatz chemischer Holzschutzmittel.

Muss Thermoholz behandelt werden?

Bei fachgerechter Montage muss Thermoholz nicht behandelt werden, um seine Lebensdauer zu erhalten. Durch Sonnenlicht vergraut die warme braune Farbe jedoch allmählich. Dies hat keinen negativen Einfluss auf die Lebensdauer des Holzes.

Möchten Sie die ursprüngliche Farbe länger erhalten? Behandeln Sie die Fassade dann mit einem pigmentierten Öl oder einer Lasur mit UV-Schutz, die für thermisch modifiziertes Holz geeignet ist. Diese Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden.

Beliebte Holzarten bei Thermoholz

Die Holzart bestimmt zu einem großen Teil die Farbe und Optik Ihrer Fassade. Innerhalb unseres Sortiments an Thermoholz-Fassadenverkleidungen können Sie unter anderem zwischen Thermo-Abachi, Thermo-Limba und Timbratech wählen.

Thermo-Abachi

Thermo-Abachi hat eine ruhige Holzmaserung und nur wenige Äste. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und moderne Fassadenoptik. Das Holz ist leicht und in verschiedenen offenen und geschlossenen Profilen erhältlich.

Thermo-Limba

Thermo-Limba hat eine lebendigere Optik. Dunkle Linien, kleine Äste und Pinholes verleihen dem Holz seinen charakteristischen Look. Wählen Sie Limba, wenn Ihnen die natürlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Brettern gefallen.

Timbratech

Timbratech hat eine warme, recht gleichmäßige Farbe und eine glatte Oberfläche. Diese Holzart passt gut zu einer geradlinigen Fassade und ist in verschiedenen Profilen erhältlich, darunter Wechselfalz mit Sichtnut, Rhombusprofil und Dreifach-Blockprofil.

Thermoholz oder unbehandeltes Holz?

Im Vergleich zu unbehandeltem Holz derselben Holzart ist Thermoholz langlebiger und formstabiler. Es nimmt weniger Feuchtigkeit auf und neigt dadurch weniger zum Schwinden, Quellen und Verziehen. Besonders bei Fassadenverkleidungen ist das ein wichtiger Vorteil.

Unbehandeltes Holz ist in der Regel günstiger und etwas weniger spröde, benötigt je nach Holzart jedoch häufiger eine schützende Behandlung. Thermoholz ist in der Anschaffung häufig teurer, benötigt dafür aber weniger zusätzlichen Schutz vor Holzfäule.

Worauf sollten Sie bei der Montage achten?

Thermoholz ist etwas spröder als unbehandeltes Holz, daher sollten Sie bei Bedarf vorbohren und geeignete Befestigungsmittel aus Edelstahl verwenden. Ziehen Sie die Schrauben nicht zu fest an, um Risse zu vermeiden.

Sorgen Sie für eine gut hinterlüftete Unterkonstruktion und ausreichend Abstand zum Boden, damit Feuchtigkeit abgeleitet werden kann, und beachten Sie immer die Montagevorgaben des gewählten Fassadenprofils.

Offene oder geschlossene Thermoholz-Fassadenverkleidung?

Bei einer offenen Fassadenverkleidung bleiben zwischen den Brettern sichtbare Abstände. Das verleiht der Fassade mehr Tiefe und ein luftiges Linienbild. Rhombusprofile werden immer offen montiert. Auch Barcode-Fassaden aus einzelnen Brettern werden mit offenen Fugen montiert.

Bei einer geschlossenen Fassadenverkleidung schließen oder überlappen die Bretter, sodass die Unterkonstruktion nicht sichtbar ist. Dreifach-Blockprofile, Wechselfalzprofile mit Sichtnut und Doppelrhombusprofile sind geschlossene Varianten. Barcode-Profile gibt es auch geschlossen mit eingefrästen Linien. Prüfen Sie daher immer die Montagehinweise der gewählten Variante.

Thermoholz waagerecht oder senkrecht montieren?

Die Montagerichtung bestimmt maßgeblich die Optik Ihrer Fassade. Eine waagerechte Fassadenverkleidung betont die Breite eines Gebäudes und sorgt für eine ruhige, durchgehende Linienführung. Eine senkrechte Fassadenverkleidung lenkt den Blick nach oben, sodass die Fassade höher und schlanker wirkt.

Viele Thermoholz-Profile können sowohl waagerecht als auch senkrecht montiert werden. Die gewählte Richtung bestimmt jedoch den Aufbau der Unterkonstruktion und die Anordnung der Traglattung. Beachten Sie daher immer die Produktinformationen und Montageanleitung. So wählen Sie eine Montagerichtung, die zu den Abmessungen und der Optik Ihres Hauses passt. Auch die Breite und Form der Profile beeinflussen dabei die Gesamtwirkung der Fassade.

Entdecken Sie die Projekte unserer Kunden!

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Warmer Farbton mit klarer Linienführung

Dreifach-Blockprofil Abachi

Dieser Kunde hat das Dreifach-Blockprofil für die Vorderseite und Seitenwand einer Überdachung verwendet. Die horizontalen Linien lassen beide Flächen harmonisch ineinander übergehen. Der braune Farbton des Thermo-Abachi (Ayous) bildet einen starken Kontrast zum schwarzen Rahmen und verleiht dem Außenbereich eine ruhige Ausstrahlung.

Dreifach-Blockprofil Abachi
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Eine Überdachung vollständig mit Abachi verkleidet

Wechselfalzprofil mit Sichtnut aus Abachi

Dieser Kunde hat Abachi-Wechselfalzprofile mit Sichtnut für die Wände, die Decke und die Vorderseite einer Überdachung verwendet. Da das Holz an mehreren Stellen durchgehend eingesetzt wird, entsteht ein ruhiges Gesamtbild. Der warme Farbton harmoniert schön mit der Holzterrasse und verleiht dem Außenbereich eine natürliche Optik.

Wechselfalzprofil mit Sichtnut aus Abachi
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Verschiedene Breiten, ein Gesamtbild

Barcode-Profil aus Limba

Dieser Kunde hat die Rückfassade mit Thermo-Limba-Brettern in verschiedenen Breiten verkleidet. Durch den Wechsel der Brettbreiten entsteht ein Barcode-Profil mit lebendiger Linienführung. Der warme Holzfarbton verleiht der Rückfassade eine natürliche Optik und bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Türen.

Barcode-Profil aus Limba

Inspiration für Thermoholz-Fassadenverkleidung

Gadero TV
Wie man eine Fassadenverkleidung aus Frake bautIn der heutigen Folge zeigen wir Ihnen, wie Sie thermisch modifiziertes Frake Holz als Fassadenverkleidung verwenden können. Um etwas Abwechslung zu bringen, benutzen wir dazu vier verschiedene Breiten. Die Breiten gibt es in den Varianten 52, 66, 90, 115, 140 und 185 mm. Zudem sind die Bretter jeweils 18 mm dick. Durch die Verwendung von verschiedenen Breiten erzeugen Sie einzigartige Ausstrahlung.
Gadero TV
Eine Fassadenverkleidung aus Ayous In der heutigen Folge von Gadero TV zeigt Henk Jan, wie man eine Fassade verkleidet. In unserem Beispiel verwendet er hierfür thermisch modifiziertes Ayous und zwar als Triple Blockprofil. Thermisch behandeltes Holz hat den Vorteil, dass es sehr langlebig ist, dank der der Behandlung. Zudem ist Ayous besonders schön, da es fast keine Astlöcher hat und somit es ein schönes Gesamtbild ergibt. Neben Ayous finden Sie bei Gadero noch weitere viele Produkte, die als Fassadenverkleidung genutzt werden können.