
Channelsiding (Wechselfalz mit Sichtnut), Barcode-Profil oder doch Rhombus?
Entdecken Sie, welches Fassadenprofil zu Ihnen passt!
Eine Fassadenverkleidung kann Ihrem Wohnhaus, Gartenhaus oder Schuppen eine echte Transformation verleihen. Das Profil spielt hierbei eine wichtige Rolle und hat Einfluss auf die Montage. Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Fassadenprofilen. Welches Profil am besten zu Ihren Wünschen und Ihrer Wohnsituation passt, erfahren Sie auf dieser Seite!
Warum das richtige Profil wichtig ist
Das Profil Ihrer Fassadenverkleidung kann das Aussehen Ihres Hauses, Schuppens oder Ihrer Überdachung komplett verändern. Klassisch, rustikal, modern oder verspielt – egal, für welchen Look Sie sich entscheiden, es gibt immer ein passendes Fassadenprofil. Es hat zudem Einfluss auf die Systemwahl und die Montagerichtung. Denn das richtige Profil sorgt dafür, dass Regenwasser gut abfließt, die Belüftung optimal bleibt und die Montage reibungslos verläuft. Daher ist es wichtig, ein Profil zu wählen, das zu Ihrem Geschmack und Ihrer Fassade passt!
Alle Profile auf einen Blick
Offene oder geschlossene Fassadenverkleidung?
Der Unterschied zwischen einer offenen und einer geschlossenen Fassadenverkleidung liegt im Vorhandensein oder Fehlen von Fugen zwischen den Brettern. Beide Montagesysteme haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Wir besprechen sie hier in Kürze. Mehr Informationen zu offenen und geschlossenen Systemen lesen Sie in unserem Blog Offene oder geschlossene Fassadenverkleidung? Die Unterschiede und Vorteile im Überblick.
Offenes System
Bei offener Fassadenverkleidung ist bewusst ein Fugenabstand zwischen den Brettern vorhanden (meist 7 bis 10 mm). Dies sorgt für eine optimale Hinterlüftung und erzeugt eine luxuriöse, leichte Optik. Durch die Zwischenräume kann das Holz nach einem Regenschauer schnell abtrocknen, was die Lebensdauer im Vergleich zu einer geschlossenen Fassade verlängert. Um die dahinterliegende Wand vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung zu schützen, verwenden Sie eine UV-beständige schwarze Fassadenbahn hinter der Lattung.
Optik: Luxuriöser, schwebender und luftiger Effekt mit tiefer Schattenwirkung.
Belüftung: Maximale Hinterlüftung für ein schnelles Abtrocknen des Holzes.
Wichtiger Hinweis: Obligatorische Montage mit einer UV-beständigen schwarzen Fassadenbahn.
Geschlossenes System
Bei geschlossener Fassadenverkleidung werden die Bretter dicht aneinander oder überlappend montiert. Dies sorgt für ein ruhiges und solides Fassadenbild. Zudem verhindert ein geschlossener Aufbau, dass Schmutz und Insekten in die Fassadenkonstruktion gelangen. Auch die Unterkonstruktion ist einfacher und kostengünstiger, da keine spezielle UV-beständige Folie erforderlich ist – eine standardmäßige diffusionsoffene Fassadenbahn ist völlig ausreichend.
Optik: Geradlinige, nahtlose und ebenmäßige Ausführung.
Schutz: Direkter Schutz vor Regen, Schmutz und Insekten.
Montage: Einfache Verarbeitung mit einer standardmäßigen diffusionsoffenen Fassadenbahn.
Montagerichtung der Fassadenverkleidung
Auch die Richtung, in der Sie die Bretter montieren, hat Einfluss auf die Optik Ihrer Fassade sowie auf die erforderliche Unterkonstruktion. Im Folgenden erklären wir Ihnen kurz den Unterschied zwischen waagerechter und senkrechter Fassadenverkleidung.
Waagerechte Fassadenverkleidung
Eine waagerechte Fassadenverkleidung lässt Ihre Fassade optisch breiter wirken und eignet sich für beliebte Profile wie Keilspundbretter (Schwedenprofil), Wechselfalzprofile und das Dänische Blockprofil. Sie kann an einer einfachen senkrechten Lattung befestigt werden, wodurch die Montage vergleichsweise einfach ist.
Optik: Lässt Ihre Fassade optisch breiter wirken.
Einfache Montage: Eine einfache senkrechte Lattung ist ausreichend.
Entwässerung: Weniger optimal als bei einer senkrechten Montage.
Senkrechte Fassadenverkleidung
Eine senkrechte Fassadenverkleidung verleiht Ihrem Haus oder Schuppen ein höheres und schlankeres Erscheinungsbild. Allerdings müssen Sie eine aufwendigere Unterkonstruktion als bei einer waagerechten Montage einplanen. Bei einer senkrechten Montage ist nämlich immer eine doppelte Unterkonstruktion (Grund- und Traglattung) erforderlich.
Optik: Schlank und modern.
Montage: Erfordert immer eine doppelte Unterkonstruktion.
Entwässerung: Wasser läuft leicht von den Brettern ab, sodass diese schneller trocknen.

Triple-Blockprofil
Das Triple-Blockprofil wird aufgrund seiner drei charakteristischen Bahnen häufig als Fassadenverkleidung gewählt. Dies sorgt für einen modernen Latteneffekt. Dieses Profil eignet sich sowohl für die waagerechte als auch für die senkrechte Montage, kann jedoch ausschließlich für eine geschlossene Fassade verwendet werden. Das Triple-Blockprofil wird auch als Dänisches Profil bezeichnet.
Montage Triple-Blockprofil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob die Hinterwand eben, stabil und trocken ist. Lagern Sie die Fassadenprofile waagerecht und gut belüftet. Sägen Sie die Blockprofile mit der Sichtseite nach oben auf Maß, um ein Aufsplittern entlang der scharfen Blockkanten zu verhindern.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion
Bringen Sie die Fassadenbahn an der Hinterwand an. Montieren Sie anschließend die belüftete Lattung (Unterkonstruktion) gemäß den vorgegebenen Achsabständen. Gewährleisten Sie einen freien Luftstrom (Hinterlüftung) von unten nach oben und halten Sie zur Unterseite mindestens 20 cm Abstand zum Erdreich.
Schritt 3 – Ausrichten und Startpunkt festlegen
Montieren Sie eventuelle Startprofile, Eckprofile oder ein Lüftungsprofil an den richtigen Positionen. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser genau, ob die erste Linie perfekt waagerecht (oder lotrecht) verläuft. Ein schnurgerader Start verhindert, dass das Linienspiel der Triple- oder Quattro-Blöcke im weiteren Verlauf aus der Flucht gerät.
Schritt 4 – Montage der Blockprofile
Montieren Sie die Profile Brett für Brett auf der Unterkonstruktion.
Schraubposition: Befestigen Sie die Bretter durch Verschrauben oder Tackern in die Nuten (den flachen Vertiefungen) zwischen den Blöcken. Dadurch fallen die Edelstahl-Befestigungsmittel kaum auf und ein Aufspalten der erhöhten Blöcke wird vermieden.
Fugenabstand: Schieben Sie die Nut-und-Feder-Verbindungen niemals stramm ineinander. Lassen Sie immer 2 mm Spiel in der Nut für das natürliche Arbeiten des Holzes.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Holz quillt und schwindet unter dem Einfluss von Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen. Halten Sie an den Enden jedes Profils (an Fensterrahmen, Wänden und Ecken) mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass beide Brettenden auf einer eigenen Latte befestigt sind.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Montieren Sie an Außenecken, Innenecken und Laibungen an Fensterrahmen passende Abschlussprofile oder Eckleisten. Überprüfen Sie alle Befestigungen, fegen Sie Sägespäne sofort von den Brettern ab und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit sauberem Wasser. So ist Ihre Fassade sauber montiert und für die Zukunft optimal hinterlüftet.

Rhombusprofil
Das Rhombusprofil ist aufgrund seiner schwebenden Rautenform, die für einen räumlichen Effekt und zusätzliche Tiefe sorgt, extrem beliebt. Es ist zudem in sehr unterschiedlichen Holzarten erhältlich, wie beispielsweise Bangkirai, Padouk, thermisch modifiziertem Holz und WPC. Dieses Profil eignet sich ausschließlich für eine offene Fassade, kann jedoch sowohl waagerecht als auch senkrecht montiert werden.
Montage Rhombusprofil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben, stabil und für die Montage geeignet ist. Lagern Sie die Rhombusleisten stets waagerecht auf einem ebenen Untergrund, geschützt vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung. Sägen Sie die Profile präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß, um ein Aufsplittern entlang der scharfen, schrägen Rautenoberkanten zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass Sie vorab Abstandshalter (von 7 bis 10 mm) zur Hand haben, um eine gleichmäßige Fugenbreite zu gewährleisten.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und UV-Fassadenbahn
Da es sich bei Rhombus um eine offene Fassadenverkleidung handelt, bringen Sie zunächst zwingend eine UV-beständige schwarze Fassadenbahn an der Hinterwand an, um die Fassade vollständig wasser- und sonnenlichtdicht zu machen. Montieren Sie danach eine solide, hinterlüftete Unterkonstruktion gemäß den vorgegebenen Achsabständen (40–50 cm). Verwenden Sie bei einer waagerechten Montage eine einfache senkrechte Lattung und bei einer senkrechten Montage eine doppelte Unterkonstruktion. Halten Sie mindestens 100 mm (vorzugsweise 200 mm) Abstand zwischen der Unterseite der Lattung und dem Erdreich für eine gute Hinterlüftung ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen der ersten Leiste
Bringen Sie unten ein Lüftungsprofil an, um Ungeziefer fernzuhalten. Montieren Sie die unterste Rhombusleiste und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser, ob sie perfekt rechtwinklig und waagerecht ausgerichtet ist. Achten Sie auf die Ausrichtung: Stellen Sie sicher, dass die schräge Seite des Rhombusprofils so eingestellt ist, dass abfließendes Niederschlagswasser nach außen und unten abläuft und nicht zur Hinterwand hin.
Schritt 4 – Montage der Rhombus-Fassadenprofile
Befestigen Sie die Leisten Profil für Profil an der Lattung mithilfe von Edelstahl-Fassadenschrauben oder unsichtbaren Clips. Verwenden Sie bei jeder Lage die Abstandshalter (7 bis 10 mm) zwischen den Leisten, um eine saubere, gleichmäßige offene Fuge zu garantieren. Verschrauben Sie bei sichtbarer Befestigung jede Leiste mit zwei Edelstahl-Schrauben pro Lattungskreuzung und überprüfen Sie regelmäßig die Ausrichtung mit einer Wasserwaage.
Schritt 5 – Fugenabstand und Arbeiten des Materials berücksichtigen
Holz quillt und schwindet unter dem Einfluss von Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen. Halten Sie neben dem gleichmäßigen Fugenabstand zwischen den Leisten an den Enden jedes Profils (an Fensterrahmen, Wänden und Ecken) mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Profilende auf einer eigenen Latte befestigt wird, damit beide Leisten unabhängig voneinander arbeiten können.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Montieren Sie an Außenecken und Kanten passende Eckprofile oder lassen Sie die Rhombusleisten an den Ecken auf Gehrung zusammenlaufen. Überprüfen Sie nach der Montage alle Befestigungen, fegen Sie Sägespäne sofort von den Leisten ab und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit Wasser und einer milden Seife. So bleibt der schwebende, moderne Effekt Ihrer Rhombus-Fassade jahrelang schön und optimal geschützt.

Doppelrhombusprofil
Das Doppelrhombusprofil ist perfekt für Sie, wenn Ihnen das (einfache) Rhombusprofil gefällt, Sie aber eine geschlossene Fassade bevorzugen. Dieses Profil besteht nämlich aus zwei Rhombusprofilen auf einem Brett, die mit einem Nut-und-Feder-System ineinandergreifen. Auch dieses Profil eignet sich sowohl für die waagerechte als auch für die senkrechte Montage.
Montage Doppelrhombusprofil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben und stabil ist. Lagern Sie die Doppelrhombus-Bretter stets waagerecht auf einem ebenen Untergrund, geschützt vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Sägen Sie die Profile rechtwinklig mit der Sichtseite nach oben auf Maß.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und Fassadenbahn
Bringen Sie an der Hinterwand eine diffusionsoffene Fassadenbahn an. Da Doppelrhombus ausschließlich senkrecht montiert wird, ist eine doppelte Unterkonstruktion zwingend erforderlich: eine senkrechte Grundlattung an der Wand für die Hinterlüftung (mindestens 20 mm Tiefe) mit darauf angebrachter waagerechter Traglattung (Achsabstand 40–50 cm) für die Brettbefestigung. Halten Sie mindestens 10 bis 20 cm Abstand zum Erdreich ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen des ersten Briketts / Bretts
Bringen Sie unten ein Lüftungsprofil an. Montieren Sie das erste Brett präzise und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser, ob es perfekt lotrecht steht. Ein exakt ausgerichtetes erstes Brett ist entscheidend für den weiteren Verlauf der Fassade.
Schritt 4 – Montage der Doppelrhombus-Fassadenprofile
Schieben Sie die Bretter Brett für Brett mit dem Nut-und-Feder-System ineinander. Befestigen Sie die Profile an jedem Lattungskreuzungspunkt mit Edelstahl-Fassadenschrauben oder Edelstahl-Stiftkopfnägeln (Brads). Verschrauben Sie vorzugsweise in der eingefrästen Nut/Falz für eine subtile, teilweise verdeckte Befestigung.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Schieben Sie die Nut-und-Feder-Verbindungen niemals stramm ineinander, sondern lassen Sie immer 2 mm Spiel in der Nut. Halten Sie an der Oberseite, an der Unterseite und an den Kanten mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Profilende auf einer eigenen Latte befestigt wird.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Montieren Sie an Außenecken, Innenecken und Laibungen an Fensterrahmen passende Abschlussprofile. Überprüfen Sie alle Befestigungen, fegen Sie Sägereste sofort ab und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit sauberem Wasser.

Keilspundbrett (Schwedenprofil / Stülpschalung)
Beim Keilspundbrett überlappen die Bretter teilweise. Dies verleiht Ihrer Fassade eine rustikale und gemütliche Ausstrahlung. Diese Bretter, auch als Stülpschalungsbretter bezeichnet, eignen sich ausschließlich für eine waagerechte Montage bei einer geschlossenen Fassade. Neben der Fassadenverkleidung kann das Keilspundbrett auch für die Wände einer Überdachung verwendet werden.
Montage Keilspundbrett (Schwedenprofil)
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben, stabil und für die Montage geeignet ist. Lagern Sie die Keilspundbretter stets waagerecht auf einem ebenen Untergrund, geschützt vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung. Sägen Sie die Profile präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß, um Splittern an den Kanten des zulaufenden Holzes zu vermeiden.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und Fassadenbahn
Da das Keilspundbrett eine geschlossene Fassade bildet, bringen Sie an der Hinterwand eine diffusionsoffene Fassadenbahn an. Montieren Sie anschließend die Lattung gemäß den vorgegebenen Achsabständen (40–50 cm). Da das Keilspundbrett ausschließlich waagerecht montiert wird, reicht eine einfache senkrechte Unterkonstruktion aus. Halten Sie mindestens 100 mm (vorzugsweise 200 mm) Abstand zwischen der Unterseite der Lattung und dem Erdreich für eine gute Hinterlüftung (mindestens 20 mm Tiefe) ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen des ersten Bretts
Bringen Sie unten an der Fassade ein Lüftungsprofil an, um Nager und Ungeziefer aus der Hinterlüftung fernzuhalten. Montieren Sie das unterste Brett mit der breiten, dicken Seite nach unten und der dünneren Seite nach oben. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser genau, ob dieses Brett perfekt waagerecht ausgerichtet ist. Eine schnurgerade erste Lage ist entscheidend für den Verlauf der restlichen Fassade.
Schritt 4 – Montage der Keilspund-Fassadenprofile
Arbeiten Sie immer von unten nach oben. Lassen Sie die Aussparung an der Unterseite des folgenden Bretts über die dünne Oberseite des darunterliegenden Bretts greifen. Befestigen Sie die Bretter an jeder senkrechten Lattung mit Edelstahl-Fassadenschrauben oder Edelstahl-Stiftkopfnägeln (Brads). Wichtig: Verschrauben Sie das Brett im dickeren Teil, genau über der Aussparung des darunterliegenden Bretts. Verschrauben Sie niemals zwei Bretter gleichzeitig, da Sie sonst das natürliche Arbeiten des Holzes blockieren.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Holz quillt und schwindet unter dem Einfluss von Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Drücken Sie die Bretter niemals stramm ineinander; lassen Sie immer 3 bis 4 mm Spiel in der Überlappung. Halten Sie an den Enden jedes Profils (an Fensterrahmen, Wänden und Ecken) mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Profilende auf einer eigenen Latte (doppelte Lattung an der Stoßfuge) abgestützt und befestigt wird.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken, Innenecken und Fensteranschlüsse mit passenden Eckprofilen (wie L-Profilen oder Deckleisten) ab, um die Rückseite sauber abzudecken. Überprüfen Sie nach der Montage alle Befestigungen, fegen Sie Sägespäne sofort von den Brettern ab und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit sauberem Wasser. So genießen Sie jahrelang eine gemütliche, rustikale Fassade mit optimaler Entwässerung.

Channelsiding (Wechselfalz mit Sichtnut)
Channelsiding ist die perfekte Lösung für eine senkrechte Fassadenverkleidung. Wasser wird nämlich durch das spezielle Entwässerungsprofil auf natürliche Weise abgeleitet. Zudem lassen sich die Bretter einfach ineinander schieben, wodurch ein geradliniges und geschlossenes Gesamtbild entsteht.
Montage Channelsiding (Wechselfalz mit Sichtnut)
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben, stabil und für die Montage geeignet ist. Lagern Sie die Channelsiding-Bretter (Wechselfalz mit Sichtnut) stets waagerecht auf einem ebenen Untergrund, geschützt vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung. Sägen Sie die Profile präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß, um ein Aufsplittern entlang der Falz und der Entwässerungsnut zu vermeiden.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und Fassadenbahn
Da Channelsiding eine geschlossene Fassade bildet, bringen Sie an der Hinterwand eine diffusionsoffene Fassadenbahn an. Montieren Sie anschließend die Holzlatten gemäß den vorgegebenen Achsabständen (40–50 cm). Da Channelsiding hauptsächlich senkrecht montiert wird, ist eine doppelte Unterkonstruktion zwingend erforderlich: eine senkrechte Grundlattung an der Wand für die Hinterlüftung (mindestens 20 mm Tiefe) mit darauf angebrachter waagerechter Traglattung zur Brettbefestigung. Halten Sie mindestens 100 mm (vorzugsweise 200 mm) Abstand zwischen der Unterseite der Fassadenverkleidung und dem Erdreich ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen des ersten Bretts
Bringen Sie unten an der Fassade ein Lüftungsprofil an, um Nager aus der Hinterlüftung fernzuhalten. Montieren Sie das erste Channelsiding-Brett präzise und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Rotationslaser, ob es perfekt lotrecht steht. Wichtig bei der Ausrichtung: Stellen Sie sicher, dass der schräge Entwässerungskanal (der Falz) des Profils nach unten gerichtet ist, sodass Regenwasser von Natur aus nach außen und unten abläuft.
Schritt 4 – Montage der Channelsiding-Fassadenprofile
Schieben Sie die Bretter, Brett für Brett, mit dem Nut-und-Feder-System ineinander. Befestigen Sie die Profile an jedem Lattungskreuzungspunkt mit Edelstahl-Fassadenschrauben oder Edelstahl-Stiftkopfnägeln (Brads). Verschrauben Sie vorzugsweise im Falz für eine teilweise verdeckte Montage oder direkt auf der dicken Fläche des Bretts. Arbeiten Sie kontrolliert von links nach rechts (oder von rechts nach links) und prüfen Sie regelmäßig mit einer Wasserwaage, ob die senkrechten Linien exakt gerade verlaufen.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Holz quillt und schwindet unter dem Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit. Drücken Sie die Nut-und-Feder-Verbindungen niemals stramm ineinander, sondern lassen Sie immer 2 bis 3 mm Spiel in der Nut. Halten Sie an der Ober- und Unterseite (sowie an Wänden und Fensterrahmen) mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Profilende auf einer eigenen Latte (doppelte Lattung an der Stoßfuge) abgestützt wird.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken, Innenecken und Fensteranschlüsse mit passenden Eckprofilen oder Deckleisten ab. Überprüfen Sie nach der Montage alle Befestigungen, fegen Sie Sägespäne sofort von den Brettern ab, um Flecken zu vermeiden, und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit sauberem Wasser. So genießen Sie eine geradlinige, moderne Fassade mit optimaler senkrechter Entwässerung.
Montage Wechselfalzprofil (Halbholz)
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben und trocken ist. Lagern Sie die Wechselfalz-Bretter waagerecht. Sägen Sie die Profile präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß, um ein Aufsplittern entlang des gesägten Wechselfalzes zu vermeiden.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und Fassadenbahn
Bringen Sie an der Hinterwand eine diffusionsoffene Fassadenbahn an. Montieren Sie die Lattung in Achsabständen von 40–50 cm. Verwenden Sie bei einer waagerechten Montage eine einfache senkrechte Lattung und bei einer senkrechten Montage eine doppelte Unterkonstruktion für eine ausreichende Hinterlüftung. Halten Sie mindestens 10 bis 20 cm Abstand zum Erdreich ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen des ersten Bretts
Bringen Sie unten ein Lüftungsprofil an. Montieren Sie das erste Brett präzise und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser die Ausrichtung (waagerecht bei waagerechter, lotrecht bei senkrechter Montage). Stellen Sie sicher, dass der gefräste Falz so ausgerichtet ist, dass Regenwasser leicht abfließt.
Schritt 4 – Montage der Wechselfalz-Fassadenprofile
Lassen Sie die Wechselfalze der Bretter übereinandergreifen. Befestigen Sie die Bretter an jedem Lattungskreuzungspunkt mit Edelstahl-Fassadenschrauben oder Edelstahl-Stiftkopfnägeln (Brads) im dickeren Teil des Bretts. Arbeiten Sie Brett für Brett und prüfen Sie regelmäßig die Ausrichtung.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Drücken Sie die Wechselfalze niemals stramm aneinander, sondern lassen Sie immer 2 mm Spiel im Falz. Halten Sie an den Enden jedes Profils mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken, Innenecken und Fensteranschlüsse mit passenden Eckprofilen ab. Fegen Sie Sägespäne sofort ab, um Flecken zu vermeiden, und reinigen Sie die Fassade mit sauberem Wasser.

Gerades Profil
Das gerade Profil sorgt für eine minimalistische und zeitlose Optik Ihrer Fassade. Diese Profile haben eine rechteckige Form und unterscheiden sich somit vom Rhombusprofil, das rautenförmig ist. Dieses Profil wird hauptsächlich für offene Fassaden verwendet, kann aber auch waagerecht montiert werden.
Montage Gerades Profil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben und stabil ist. Lagern Sie die geraden Fassadenleisten stets waagerecht, geschützt vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Sägen Sie die Leisten präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß. Stellen Sie sicher, dass Sie Abstandshalter (7 bis 10 mm) zur Hand haben.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und UV-Fassadenbahn
Da ein gerades Profil als offene Fassadenverkleidung montiert wird, bringen Sie zuerst zwingend eine UV-beständige schwarze Fassadenbahn an. Montieren Sie anschließend die Holzlattung (Achsabstand 40–50 cm). Verwenden Sie bei waagerechter Montage eine einfache senkrechte Lattung und bei senkrechter Montage eine doppelte Unterkonstruktion. Halten Sie mindestens 10 bis 20 cm Abstand zum Erdreich ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen der ersten Leiste
Bringen Sie unten an der Fassade ein Lüftungsprofil an. Montieren Sie die erste gerade Leiste und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser genau die Ausrichtung. Eine präzise erste Leiste bildet die Basis für das minimalistische Linienspiel.
Schritt 4 – Montage der geraden Fassadenleisten
Befestigen Sie die Leisten Profil für Profil an der Lattung mithilfe von Edelstahl-Fassadenschrauben. Verwenden Sie bei jeder Lage Abstandshalter (7 bis 10 mm) zwischen den Leisten, um eine saubere, gleichmäßige offene Fuge zu garantieren. Verschrauben Sie jede Leiste mit zwei Schrauben pro Lattungskreuzung.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Halten Sie an den Enden jedes Profils (an Fensterrahmen, Wänden und Ecken) mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Profilende auf einer eigenen Latte abgestützt wird.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken und Kanten mit passenden Profilen ab oder lassen Sie die Leisten an den Ecken auf Gehrung zusammenlaufen. Fegen Sie Sägespäne sofort ab und reinigen Sie die Fassade mit Wasser und einer milden Seife.

Fassadenverkleidung in Barcode-Optik
Für eine wirklich einzigartige Fassade können Sie sich für ein Barcode-Profil entscheiden. Dieses können Sie selbst gestalten, indem Sie Leisten in verschiedenen Stärken in einer bestimmten Reihenfolge montieren, aber wir bieten auch (WPC-)Bretter mit Leisten in unterschiedlichen Stärken an. Damit das Ergebnis wie ein echter Barcode wirkt, sollten Sie das Profil senkrecht montieren.
Montage Barcode-Profil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben und geeignet ist. Lagern Sie die Barcode-Leisten/-Profile waagerecht. Sortieren Sie bei der Verwendung einzelner Leisten die verschiedenen Breiten- und Stärkenmaße vorab. Sägen Sie die Profile präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und UV-Fassadenbahn
Da die Fassadenverkleidung in Barcode-Optik ausschließlich senkrecht als offenes System montiert wird, bringen Sie zuerst zwingend eine UV-beständige schwarze Fassadenbahn an der Hinterwand an. Montieren Sie danach eine doppelte Unterkonstruktion: eine senkrechte Grundlattung an der Wand für die Hinterlüftung (mindestens 20 mm Tiefe) mit darauf angebrachter waagerechter Traglattung (Achsabstand 40–50 cm). Halten Sie mindestens 10 bis 20 cm Abstand zum Erdreich ein.
Schritt 3 – Ausrichten und Anbringen der ersten Leiste
Bringen Sie unten an der Fassade ein Lüftungsprofil an. Bestimmen Sie vorab den gewünschten Rhythmus aus schmalen und breiten Leisten. Montieren Sie die erste Leiste äußerst präzise und prüfen Sie mit einer Wasserwaage oder einem Laser, ob sie perfekt lotrecht steht.
Schritt 4 – Montage der Fassadenverkleidung in Barcode-Optik
Befestigen Sie die Leisten an jedem Lattungskreuzungspunkt mit Edelstahl-Fassadenschrauben oder Edelstahl-Stiftkopfnägeln (Brads). Verwenden Sie Abstandshalter (z. B. 7 bis 10 mm) zwischen den abwechselnden Leisten, um eine gleichmäßige offene Fuge und eine saubere Schattenwirkung zu garantieren.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Halten Sie an der Oberseite, der Unterseite und an den Wänden/Fensterrahmen mindestens 5 mm Dehnungsfuge für das Längenausdehnen des Holzes ein. Achten Sie bei Stoßverbindungen darauf, dass jedes Ende auf einer eigenen Latte abgestützt wird.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken, Innenecken und Fensteranschlüsse mit passenden Profilen ab. Fegen Sie Sägespäne sofort von den Leisten ab, um Flecken zu vermeiden, und reinigen Sie die Fassade bei Bedarf mit sauberem Wasser.

X-Clip-System
Das X-Clip-System ist ein innovatives Profil für eine einfache Montage. Durch die Nut an der Rückseite des Bretts klicken Sie dieses bombenfest auf das Befestigungssystem – ganz ohne sichtbare Schrauben oder Nägel. Das Ergebnis: ein wunderschöner Abschluss Ihrer Fassade und eine optimale Hinterlüftung, sodass Ihre Fassadenverkleidung noch länger hält.
Montage X-Clip-Profil
Schritt 1 – Vorbereitung
Prüfen Sie vor Beginn, ob der Untergrund eben und stabil ist. Lagern Sie die Profile und Aluminium-X-Clip-Schienen waagerecht. Sägen Sie die Fassadenbretter präzise mit der Sichtseite nach oben auf Maß. Prüfen Sie vorab, ob die gefrästen Nuten an der Rückseite der Bretter frei von Schmutz sind.
Schritt 2 – Montage der Unterkonstruktion und UV-Fassadenbahn
Da es sich beim X-Clip-System um eine offene Fassadenverkleidung handelt, bringen Sie zuerst eine UV-beständige schwarze Fassadenbahn an der Hinterwand an. Da die Bretter ausschließlich senkrecht montiert werden, bringen Sie eine doppelte Unterkonstruktion an: senkrechte Holzlatten an der Wand für die Hinterlüftung, darauf die waagerechten Aluminium-X-Clip-Schienen im Achsabstand von maximal 50 cm. Halten Sie mindestens 10 bis 20 cm Abstand zum Erdreich ein.
Schritt 3 – Montage der Aluminium-X-Clip-Schienen
Bringen Sie unten ein Lüftungsprofil an. Montieren Sie die X-Clip-Schienen (mit vormontierten Clips) waagerecht auf der senkrechten Lattung. Prüfen Sie mit einem Laser oder einer Wasserwaage äußerst präzise, ob alle Schienen perfekt ausgerichtet liegen.
Schritt 4 – Einrasten der Fassadenprofile
Drücken Sie die senkrechten Bretter einfach auf den Aluminiumschienen fest, bis die Nuten an der Rückseite des Bretts fest in den X-Clips einrasten. Arbeiten Sie kontrolliert Brett für Brett. Die Clips sorgen automatisch für eine exakt gleichmäßige offene Fugenbreite.
Schritt 5 – Berücksichtigen, dass das Material arbeitet
Die Clips fixieren die Bretter in der Breite, aber das Material muss sich in der Länge ausdehnen können. Halten Sie an der Oberseite, an der Unterseite und an den Kanten mindestens 5 mm Dehnungsfuge ein.
Schritt 6 – Der richtige Abschluss
Schließen Sie Außenecken, Innenecken und Fensteranschlüsse mit passenden Aluminium- oder Holzabschlussprofilen ab. Überprüfen Sie nach der Montage, ob alle Bretter fest eingerastet sind, fegen Sie Sägespäne ab und reinigen Sie die Oberfläche mit sauberem Wasser.
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