27 feb Blockhäuser

Ein Gartenhaus planen - Ganz einfach mit diesen 6 Schritten!

Im folgenden Artikel finden Sie die wichtigsten Punkte, welche beachtet werden müssen, bei dem Erwerb eines Gartenhauses. Diese haben wir in 6 einfachen Schritten für Sie aufgelistet.

Inhalt des Blogs:
1. Der Standort
2. Nutzung des Gartenhauses
3. Das Fundament des Gartenhauses
4. Material und Wandstärke des Gartenhauses
5. Dachformen und Dacheindeckung

 

Der Erwerb eines Gartenhauses ist in den meisten Fällen mit einem relativ großen Aufwand, sowie einer ausgiebigen Planung verbunden. Diese sollte dementsprechend frühzeitig begonnen werden, damit der Bau eines Gartenhauses sich möglichst effizient gestalten lässt und eventuelle Hindernisse oder Probleme bereits erkannt werden, bevor diese auftreten. So empfehlen wir generell um die Planung circa 6 Monate vor dem Bau des Gartenhauses zu starten.

1. Der Standort

Die erste und wichtigste Frage vor dem Bau eines Gartenhauses ist es, an welcher Stelle das Gartenhaus erbaut werden soll. Elementare Faktoren, welche hier beachtet werden sollten sind die ungefähre Größe des Gartenhauses, die Beschaffenheit des Bodens, Himmelsrichtungen, umstehende Bäume oder andere Pflanzen sowie der Abstand zum Grundstück des Nachbarn. Um hier eventuellen Konflikten bereits frühzeitig aus dem Weg zu gehen, sollte hier baldmöglichst ein geeigneter Standort ausgewählt werden.

Ebenso hängt es von der Beschaffenheit des Bodens ab, da beispielsweise extrem große, sowie schwere Gartenhäuser einen festen Untergrund benötigen, damit eine ausreichende Standfestigkeit gewährleistet werden kann. Sind diese Faktoren beachtet worden und wurde ein geeigneter Standplatz ausgewählt, dann kann es im nächsten Schritt mit der Frage weitergehen, welchen Zweck das Blockhaus erfüllen soll.

2. Nutzung des Gartenhauses

Möchte man sich ein Gartenhaus anschaffen, dann sollte man sich zuerst einmal die Frage stellen: Wofür brauche ich das Gartenhaus eigentlich?

Generell gibt es zahlreiche Einsatzgebiete für ein Blockhaus, welche stark abhängig sind von der jeweiligen Größe. Möchte man vor allein ein Gartenhaus dazu verwenden um Gartengeräte oder Werkzeuge sicher vor der Witterung zu verstauen, dann eignet sich schon ein kleines Gartenhaus wie ein Schuppen oder eine kleine Gartenlaube. Diese sind für diesen Zweck ideal, da sie trotz der relativ kompakten Größe sehr viel Raum zum Verstauen von Gartenutensilien bieten.

Wenn Sie Ihr Gartenhaus jedoch eher als Ort nutzen möchten, an dem man im Sommer gerne entspannt oder nach Feierabend Zeit mit der Familie im Garten verbringt, dann eignet sich ein großes Gartenhaus besser für Sie. Natürlich gibt es in vielen Fällen auch die Option, ein Gartenhaus mit zusätzlicher Veranda zu wählen, dann kann zum Beispiel auch an Tagen mit schlechtem Wetter Zeit im eigenen Garten verbracht werden. Natürlich gibt es für Gartenhäuser zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, wie zum Beispiel durch eine offene Gartenlaube eine kleine Wohlfühoase im Garten zu schaffen oder einfach ein Gartenhaus als Garage für Ihr Fahrzeug zu nutzen. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, welches Gartenhaus das passende für Sie ist, dann schauen Sie sich doch gerne in unserem Shop um. Wir haben eine große Auswahl an Gartenhäusern in allen Größen und Formen.

3. Das Fundament des Gartenhauses

Abhängig davon, wie das Gartenhaus genutzt werden soll muss auch entschieden werden, welches entsprechende Fundament für das Gartenhaus angewendet werden muss. Dies kommt in vielen Fällen auf die Beschaffenheit des Bodens, sowie die Größe des Gartenhauses an. Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema, sowie zu den verschiedenen Fundamentarten finden Sie hier.

4. Material und Wandstärke des Gartenhauses

Generell lässt sich hier sagen, dass ein Gartenhaus aus Holz der Klassiker unter den Gartenhäusern ist und somit auch wohl das am meisten verwendete. Dies ist nicht ohne Grund so: Neben der warmen und klassischen Optik von Holz bietet dieses auch noch zahlreiche funktionelle Vorteile. So ist Holz ein ökologischer Baustoff, der sehr leicht zu verarbeiten ist. Obwohl Holz ein natürliches Material ist, kann dieses durch eine Imprägnierung durchaus in Sachen Haltbarkeit mit anderen Materialien mithalten und zeichnet sich durch eine sehr lange Lebensdauer aus.

Neben Holz erfreuen sich auch Gartenhäuser aus Metall oder Kunststoff steigender Beliebtheit. Aufgrund der modernen Optik sowie der langen Lebensdauer sind diese Materialien sehr beliebt. Vor allem in Kombination mit modernen Häusern werden diese Materialien sehr gerne bei Gartenhäusern verwendet. Im Vergleich zu Holz bieten diese Baustoffe nicht die Gemütlichkeit und warme Optik, wodurch diese eher als Alternativen zu Holz gesehen werden.

Wenn es um die Wandstärke bei Gartenhäusern geht, dann kommt es immer auf den individuellen Fall an, welches die ideale Stärke für Ihr Gartenhaus ist. Generell lässt sich aus den folgenden Stärken wählen:

Bis 28 mm: Diese sind vor allem bei Gerätehäusern üblich. Sie ermöglichen durchaus eine Übernachtung bei sommerlichen Temperaturen, nicht aber in den kühleren Jahreszeiten. Diese eignen sich auch sehr gut für kleinere Gartenhäuser, die generell nur als Gartenlaube oder Geräteschuppen genutzt werden und keine spezielle Isolierung benötigen.

Ab 40 mm: Möchten Sie das Haus ebenfalls im Herbst und bei kälteren Temperarturen nutzen? Hierfür eignen sich Wandstärken ab 40 mm. Durch die isolierenden Eigenschaften von Holz kann die Wärme ganz leicht in dem Gartenhaus gespeichert werden. Bei vergleichbarer Größe und Bauweise kosten diese Gartenhäuser etwas mehr als solche mit geringerer Wandstärke, dafür sind sie auch wesentlich stabiler und nicht mehr nur als reine Gerätehäuser ausgelegt.

Ab 70 mm: Sie möchten das Gartenhaus das ganze Jahr über beispielsweise als Wochenendhaus oder Ähnliches nutzen, dann sind Wandstärken ab 70 mm durchaus sinnvoll. Die isolierenden Eigenschaften von Holz kommen bei solch einer Wandstärke noch besser zur Geltung und das Innere des Gartenhauses kann optimal isoliert werden. Dies hält die Wärme im Winter im Gartenhaus und im Sommer ist es im Innenraum angenehm kühl. Neben den isolierenden Eigenschaften bietet eine solche Wandstärke auch eine optimale Stabilität für das gesamte Gartenhaus, welches es generell robuster gegen äußere Einflüsse, wie beispielsweise Witterung macht.

5. Dachformen und Dacheindeckungen

Bei den Dachfomen gilt es, aus den verschiedenen Dachformen die passendste zu wählen. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Optik sondern auch oft in Sachen Funktionalität. Zur Option stehen hier das klassische Satteldach, das Pultdach, das Tonnendach, das Walmdach, das Flachdach sowie das Pultdach. Falls Sie mehr über die individuellen Dachformen erfahren wollen, dann sehen Sie sich doch gerne diesen Artikel zu dem Thema an.

Bei den Dacheindeckungen können Sie aus den folgenden 3 Varianten wählen:

  1. Dachschindeln: Dachschindeln aus Bitumen eignen sich perfekt als Eindeckung für Gartenhäuser, Carports, Gartenpavillons und Geräteschuppen. Dabei sind diese ideal für Satteldächer und schon ab 15 Grad Dachneigung nutzbar. Die sechseckigen Dachschindeln in Schwarz sind langlebig, witterungsbeständig und UV-beständig. Sie können kinderleicht mit entsprechenden Nägeln montiert werden.

  1. EPDM Dachfolie: EPDM ist aktuell einer der beliebtesten und einfachsten Methoden, um Flachdächer langwierig und hochwertig abzudecken. Der besondere Vorteil der EPDM Dachfolie ist, dass man sie gefahrlos und ohne offenes Feuer anbringen kann. Darüber hinaus ist das Verlegen von EPDM kinderleicht – mit Hilfe von EPDM Kleber kann die Dachfolie leicht auf dem Flachdach verklebt werden.

  1. Dachpappe: Hierbei handelt es sich um eine mit Bitumen getränkte Pappe, die als Feuchtigkeitssperre in Bauwerken dient. Bei einfachen Gebäuden, wie Gartenlauben, Gerätehäuschen und Ähnlichem bildet Dachpappe oft die alleinige Dachhaut, deren Lebensdauer kürzer ist, als die einer Ziegel- oder Metalldeckung.

6. Benötige ich eine Baugenehmigung für mein Gartenhaus?

Auch wenn es Ihr eigener Garten ist, gibt es teilweise Einschränkungen, wenn es um den Bau eines Gartenhauses geht. Abhängig von Ihrem Bundesland, der Grundstücksbeschaffenheit und der Größe der Gartenhütte gibt es vor dem Bau einige Aspekte zu beachten. Bitte Informieren Sie sich vor dem Kauf einer Holzhütte beim zuständigen Bauamt, um Missverständnisse zu vermeiden. Ob Sie eine Genehmigung benötigen hängt von drei Faktoren ab. Diese sind:

  • Das Bundesland, in dem Sie leben

  • Dem Baugebiet, in dem Sie wohnen

  • Die Maße des geplanten Gartenhauses

Ein weiterer wichtiger Faktor neben der Landesbauordnung, ist die Absprache mit den Nachbarn. Faktoren wie zum Beispiel Grenzbebauung können potenzielle Gründe für Streitigkeiten zwischen Nachbarn sein. Deshalb sollten Sie Ihr Vorhaben frühzeitig ansprechen, damit auch bei größeren Projekten ein Kompromiss gefunden werden kann.